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Trainiert wird beim Kickboarding vor allem die Bein- und Hüftmuskulatur. Aber auch die Gesäßmuskeln sowie die gesamte körperaufrichtende Muskulatur werden beansprucht. Besonders gefördert wird die Ausdauer, die die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems verbessert. 

Wissenschaftler der Sporthochschule Köln fanden heraus, dass Kickboarding anstrengender als lnlineskating sein kann. Das Standbein muss häufig gewechselt werden, was höhere Anforderungen an das Koordinationsvermögen stellt.

Vor- und Nachteile

Spaßfaktor:

Rasantes Sporterlebnis allein oder in der Gruppe, schnell erlernbar.

Fettabbau:

Andauernde mittelhohe Belastung.

Herz-Kreislauf-System:

Andauernde mittelhohe Belastung.

Rückenfreundlichkeit/Schonung der Gelenke:

Die Wirbelsäule sollte nicht zu tief und zu stark gebeugt und nicht zu hoch gestreckt werden, Belastung des Schwungbeines.

Trainingstipp

Damit die Wirbelsäule in ihrer physiologischen doppelten S-Form verbleiben kann, muss der Lenker des Kickboards verstellbar sein und auf die richtige Höhe eingestellt werden können. Um die Fußgelenke zu schonen, die durch das Abstoßen belastet werden, sollte man öfter das Standbein wechseln. Als Schutzbekleidung werden Helm sowie Knie- und Ellenbogenschützer empfohlen.

Ausdauer:

Mittelhohe Belastung bei mittlerer Intensität.

Koordination:

Gleichgewichtsschulung, das häufige Wechseln des Standbeines stellt zudem Anforderungen an das Koordinationsvermögen.

Kraft:

Vorrangig beanspruchte Muskulatur: die Bein- und Hüftmuskulatur, aber auch die Gesäßmuskulatur sowie die gesamte körperaufrichtende Muskulatur.

Kontraindikation:

Rheumatische und arthritische Erkrankungen, Rücken- und Hüftbeschwerden. Kein Sport bei akuten Erkrankungen (Erkältung, Fieber).

Ausrüstung:

Für sichere Markenprodukte muss man tief in die Tasche greifen. Spezielle Schutzbekleidung gibt es für Kickboarder nicht. Deshalb sollte die komplette Schutzausrüstung für Inlineskater benutzt werden, Dazu gehören Ellenbogen-, Knie- und Handgelenkschoner sowie ein Helm als Kopfschutz.

Verletzungsrisiko:

Die meisten Verletzungen (vor allem Frakturen an Armen und Händen) sind auf Stürze zurückzuführen. Die kleinen derzeit noch ungefederten Räder können sich leicht an Kopfsteinpflastern, Straßenbahnschienen oder Gehwegabsätzen verfangen. Zudem reagieren diese Räder schnell auf Lenkbewegungen, was die Sturzgefahr erhöht.

Wie trainiere ich richtig?

Wer gut trainieren und seine Ausdauer verbessern will, sollte sich mindestens bis zu drei Mal wöchentlich belasten. Dabei gilt es, längere Strecken (30 Minuten) bei mittlerem Tempo zu fahren. Dabei auf jeden Fall öfter Abstoß- und Standbein wechseln, damit man sich nicht einseitig belastet. Die Wirbelsäule sollte soweit wie möglich in ihrer physiologischen Form, der doppelten S-Form, stehen können, Deshalb sollte der Lenker des Kickboards verstellbar sein.

Mini-Trainingseinheit (40 Minuten Kickboarding)

Aufwärmen

Den Kreislauf durch lockeres Joggen in Schwung bringen und die beanspruchte Muskulatur stretchen (fünf Minuten). Zum Beispiel nach vorn auf die Knie gehen, Hände an die Hacken, Hüfte soweit es geht vorschieben (vordere Oberschenkelmuskulatur).

Hauptteil

Insgesamt 30 Minuten lange Strecke ohne Pause, dafür
bei mittlerer Intensität (Puls 130). Darauf achten, dass das Standbein gewechselt wird!

Ausklang

Die Bein- und Hüftmuskulatur mit Stretching-Übungen noch einmal nach dehnen (fünf Minuten).