Taebotraining im Fitnessstudio
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"Tae" ist das koreanische Wort für Fuß und lässt den Einfluss der Kampfsportart Taekwondo erkennen. "Bo" steht für Boxen. Arm- und Beintechniken aus beiden Disziplinen werden miteinander kombiniert und auf Musik ausgeführt. 

Die Schlag- (punch-) und Tritt- (kick-) Techniken werden einzeln trainiert und unterschiedlich kombiniert. Die Ausführung der Bewegungen findet auf den Takt der Musik in aerobictypischen Achter-Zählzeiten statt. Je nach Leistungsniveau variieren Wiederholungszahl, Tempo und Kombination der verschiedenen Elemente, es wird aber keine Choreographie wie beim Aerobic aufgebaut.

Vor- und Nachteile

Spaßfaktor:

Gute Stimmung durch Musik, Motivation durch Trainer und Gruppe, gutes Körpergefühl.

Fettabbau:

Kalorien-Killer - in der Stunde werden bis zu 800 Kalorien verbrannt. Der relative Anteil der Fettverbrennung an der Energiebereitstellung ist aufgrund der recht hohen Intensität eher gering. Da allerdings absolut viel Energie verbraucht wird, unterstützt Tae-Bo vor allem in Verbindung mit einer kontrolliert reduzierten Nährstoffzufuhr einen Gewichtsverlust beziehungsweise Fettabbau.

Herz-Kreislauf-System:

Allgemeine Verbesserung durch die Dauerbelastung, aufgrund der relativ hohen Intensität allerdings nur geringfügigere Verbesserung der Grundlagenausdauer und der damit verbundenen positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem.

Ausdauer:

Fortlaufend mittlere bis hohe Belastung, hohe anaerobe Anteile, dadurch besondere Beanspruchung der Schnellkraftausdauer.

Koordination:

Schrittkombinationen, Arm- und Beinkoordination, Rhythmusgefühl.

Kraft:

Beanspruchung des gesamten Muskelapparats, vor allem der Schnellkraft (schnelles Treten und Schlagen).

Kontraindikation:

Tae-Bo ist wegen der hohen Belastung und der plötzlichen Bewegungen für Herz-Kreislauferkrankte und Bluthochdruckpatienten kontraindiziert. Da ein hoher Anspruch an die Ganzkörperbeweglichkeit gestellt wird, ist diese Sportart auch für Personen höheren Alters weniger geeignet.

Ausrüstung:

Einzige Voraussetzung: stabile Schuhe mit guten Dämpfungseigenschaften und bequeme Sportkleidung.

Verletzungsrisiko:

Da auch bei Tae Bo kein direkter Körperkontakt mit einer anderen Person vorkommt, ergibt sich das Verletzungsrisiko alleine aus den sportartspezifischen Bewegungen: Vor allem bei den schnellen und wuchtigen Tritten und Schlägen besteht eine starke Beanspruchung von Muskeln und Gelenken. Muskelfaserrisse, Bänderzerrungen und -risse können die Folge von mangelndem Warm-up, Ermüdung oder Fehlbelastung sein. Ungünstige Gelenkstellungen bei der Ausführung von Tritten können zu Verdrehungen in den Sprung- oder Kniegelenken führen.