Ski, Helm & Co.: Mate­ri­al-Check-up für den Winter­ur­laub

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Nahezu jeder fünfte Skiunfall geht auf eine fehlerhafte Ausrüstung zurück. Bevor es in den Winterurlaub oder gar auf die Piste geht, ist ein Materialcheck unerlässlich. 

Generell sollte darauf geachtet werden, dass die Ausrüstung nicht älter als acht bis zehn Jahre ist. Denn abgesehen davon, dass die Wintersportindustrie ständig neue und individuell besser angepasste Artikel auf den Markt bringt, ermüdet das Material: Die Ski und die Federn der Bindung verlieren an Spannung.

Auch wenn die Ausrüstung nicht gebraucht wurde: Die Weichmacher in Skistiefeln oder Kunststoffteilen der Bindung entweichen im Laufe der Zeit, was dann bei Belastung zu Materialbruch führen kann. Und auch der Kunststoff in Protektoren und Helm sowie die Dämmung im Helminnern wird über die Jahre brüchig beziehungsweise porös.

Die Skibindung: Drum prüfe, wer sich bindet

Eines der wichtigsten Ausrüstungsteile ist die Skibindung. Nur wenn diese richtig eingestellt ist und korrekt auslöst, kann sie vor Verletzungen schützen.

Die Bindung sollte unbedingt von Profis eingestellt werden, denn der Grad zwischen richtigem Halt und Auslösen ist sehr schmal: Während beim Anfänger die Bindung eher auslösen sollte, liegt der Schwerpunkt bei Könnern auf der Haltefunktion. Die Profis sind nun einmal schneller unterwegs. Dies bedeutet, dass dabei auch größere Kräfte auf die Bindung wirken.

Weitere Faktoren für die passende Bindungs-Einstellung

  • Körpergewicht, Größe, Alter
  • Größe der Skischuhe

Checkliste für die restliche Ausrüstung

Gehen Sie folgende Punkte durch und überprüfen Sie, ob Ihre Ausrüstung in Ordnung ist bevor Sie sich auf die Piste wagen.

Ski

  • unbeschädigt
  • Belag in Ordnung, Schäden ausgebessert, gewachst
  • Kanten gerade und geschliffen
  • passt die Skilänge (noch) zum Fahrstil / Können

Skischuhe

  • unbeschädigt, keine Risse
  • Schnallen in Ordnung
  • Halt noch korrekt
  • keine Druckstellen

Helm

  • sitzt richtig
  • Kinnriemen richtig eingestellt
  • drückt oder rutscht nicht
  • Helm muss, wenn er runtergefallen ist oder nach schwerem Sturz ausgetauscht werden

Bekleidung

  • noch passend
  • keine Risse oder Löcher
  • wasserdicht (bei Bedarf neu imprägnieren) 
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