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Ermüdungsbrüche sind meist keine kompletten Knochendurchbrüche, sondern kleinere Haar- und Faserrisse. Das Bein schmerzt, weil oftmals auch die Knochenhaut entzündet ist.

Beinbruch für Spieler und Fans

Nicht nur heftige Gewalt durch Fouls oder Stürze kann Knochen des Unterschenkels brechen, auch Ermüdungsbrüche sind bei überlasteten Fußballern möglich. Sie treten in unterschiedlichen Knochen des Fußes und Beines auf.

Ermüdungsbrüche sind meist keine kompletten Knochendurchbrüche, sondern kleinere Haar- und Faserrisse. Das Bein schmerzt, weil oftmals auch die Knochenhaut entzündet ist. Fußballer müssen sich einige Wochen lang schonen.

Ist der Knochen durch?

Röntgen- und vor allem Magnetresonanzuntersuchungen zeigen, wie stark der Knochen verletzt ist. Der Knochen kann teilweise oder ganz gebrochen sein. Ist der Bruch geschlossen und der Weichteilmantel um den Knochen einschließlich der Haut intakt? Bei offenen Brüchen liegt der Knochen frei.

Die Art und Form des Bruches, seine Lage mit oder ohne beteiligtes Gelenk zu bestimmen ist wichtig, um die Therapie zu planen. Ist das Schienbein ganz gebrochen, hilft meist nur die sofortige Operation. Platten, Schrauben und ein langer Nagel halten zusammen, was zusammengehört.

Bei einem alleinigen Wadenbein reicht es meist aus, das Bein im Gips zu schienen und einige Wochen zu schonen.

In die verlängerte Pause

Nachdem der Schienbeinbruch operativ versorgt wurde, dauert es mehrere Monate bis der Spieler wieder einsatzfähig ist. Doch schon nach vier Wochen kann der Fußballer sich langsam zunehmend wieder belasten und mithilfe der Physiotherapie seine Muskeln aufbauen.

Nach zehn bis zwölf Wochen ist ein sportspezifisches Training möglich. Bis sich der Sportler wieder voll belasten darf, vergehen meist etwa sechs Monate, manchmal aber auch mehr.

Wird der Spieler wieder sportfähig?

Ob der Fußballer nach einem Schienbeinbruch wieder so belastbar sein wird wie vor dem Unfall, ist von der Art des Bruches abhängig und wie gut er heilt. Eine 2013 durchgeführte Untersuchung von Unfallchirurgen und Orthopäden der Universitäten Tübingen und München an Patienten mit Schienbeinkopfbruch ergab, dass nur wenige Berufssportler wieder ihr Ausgangsniveau erreichen.

Wo das Schienbein brechen kann

Das Schienbein kann an verschiedenen Stellen brechen. Bricht der Knochen im oberen Bereich, sprechen Mediziner von einer Tibiakopffraktur. Gelenkflächen sind beteiligt, möglicherweise auch Strukturen des Knies. Brechen können auch Knochenschaft (Tibiaschaftfraktur) oder der untere Bereich des Schienbeins (distale Tibiafraktur). Bei Letzter können ebenfalls Gelenkstrukturen verletzt sein.