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Es besteht ein fließender Übergang von Muskelzerrung zum Muskelfaserriss. Zunächst reißen nur wenige Muskelfasern, ehe eine größere Anzahl von Muskelfasern und schließlich Muskelfaserbündel oder auch Muskeln komplett reißen. 

Wie kommt es zum Muskelfaserriss?

Vor allem in zweigelenkigen Muskeln der Oberschenkelrückseite (ischiokrurale Muskulatur) und Oberschenkelvorderseite (M. rectus femoris) müssen beim Laufen gegenläufige Bewegungen koordiniert werden. So strecken zum Beispiel während des Laufens die Muskeln der Oberschenkelrückseite das Hüftgelenk und beugen gleichzeitig das Kniegelenk. Nach erfolgter Kontraktion müssen diese Muskeln gleich wieder elastisch nachgeben. Kein Wunder, dass gerade die Beinmuskulatur bei hohen Belastungen (beispielsweise Sprint) besonders gefährdet ist.

Welche Beschwerden treten auf?

Meist nach abrupten schnellkräftigen Bewegungen schießen plötzlich heftige Schmerzen ein. Je nach Ausprägung ist die Funktion - vor allem die Kraft- und Dehnfähigkeit des Muskels - anschließend eingeschränkt.

Tipp: Bei Verdacht auf eine Muskelzerrung oder Muskelfaserriss sollten Sie sofort zum Arzt. Durch Ultraschall kann eindeutig festgestellt werden, ob und wie weit der Muskel eingerissen ist. Die Therapie besteht aus Schonung des verletzten Muskels, Kühlung und entzündungshemmenden Schmerzmitteln.