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Geringe Kraft der schulterführenden Muskulatur und ungenügende Bewegungstechnik gelten im Freizeitsport als Auslösefaktoren von überlastungsbedingten Schulterschmerzen. 

Hält die Schulter hohen Belastungen im Training nicht stand, so entwickelt sich die sogenannte Werferschulter, die Tennis-, Schwimmer-, oder Golferschulter.

Welche Beschwerden treten auf?

  • Beim Armheben kann es zu schmerzhaften Einklemmungserscheinungen von Sehnenansätzen unter dem Schulterdach kommen.
  • Da Sportler häufig die anfangs geringeren Beschwerden bagatellisieren oder ignorieren, kann es im weiteren Verlauf aufgrund der schlechten Durchblutungssituation zu Einrissen in der Muskulatur kommen.
  • In fortgeschrittenen Stadien können Instabilitätsgefühle durch Schubbewegungen des Oberarmkopfes ausgelöst werden.
  • Im schlimmsten Fall kann es zum schmerzhaften "Auskugeln" des Schultergelenkes kommen. Hierbei rutscht der Gelenkkopf aus der Gelenkpfanne.

Welche Behandlung ist die richtige?

Wenn die Beschwerden zunehmen, sollten sportliche Aktivitäten eingestellt werden. Der überwiegende Teil der Schultererkrankungen kann konservativ, also ohne Operation behandelt werden.

Eine physiotherapeutische Behandlung verbindet die Elemente Schmerzbehandlung, Beweglichkeitsförderung, Koordinationsschulung und Kräftigung der Muskulatur. Vor allem die funktionellen Zusammenhänge zwischen Schultergürtel und haltungsbedingten Problemen der Hals- und Brustwirbelsäule sollten in die Therapie mit einbezogen werden.

Was können Sie selber tun?

Stechende in den Arm ausstrahlende Schmerzen bei sportlicher Betätigung sollten ernst genommen werden. Schulterschmerzen hängen oft unmittelbar mit Fehlhaltungen der Wirbelsäule zusammen. Durch eine Aufrichtung der Brustwirbelsäule werden die Schulterblätter in eine optimale Position gebracht, so dass das Schultergelenk entlastet wird. Das gilt nicht nur im Sport, sondern auch für den Alltag.