Junge Frau zieht ihre Sportausrüstung an
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Eine gute Ausrüstung, die den Körper vor unnötigen Belastungen schützt, ist "Pflicht", da bei sportlichen Belastungen große Kräfte auf Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke und Knochen wirken. Besonders wichtig beim Jogge: Die Laufschuhe!

Die Laufschuhe sind der wichtigste Ausrüstungsgegenstand eines Ausdauersportlers. Beim Laufen leisten die Füße Schwerstarbeit! Während eines 10-Kilometerlaufs setzen Sie etwa 6500-mal auf und fangen bei jedem Schritt ein Mehrfaches des Körpergewichts ab. Die Schuhe müssen ein gutes Abrollen des Fußes gewährleisten und orthopädische Fehlstellungen korrigieren - Anforderungen, denen nur spezielle Lauf- oder Walkingschuhe gerecht werden.

Auf die Schuhe kommt es besonders an

Bei der Ausrüstung haben gerade die Schuhe eine besondere Bedeutung, da diese in erster Linie das Körpergewicht ständig abpuffern müssen.

Wer hier beim ohnehin kostengünstigen Laufsport spart, tut seinem Körper keinen Gefallen.

Die wichtigsten Entscheidungskriterien...

sind das Körpergewicht und die Fußbeschaffenheit. Schwergewichte mit kräftiger Statur benötigen deutlich stabilere Modelle als Fliegengewichte. Es empfehlen sich Laufschuhe, die mit einer stark federnden Sohle ausgestattet sind. Auch orthopädische Einlagen, die die stauchenden Kräfte abfangen, beugen gerade auf Gehwegen Überlastungserscheinungen der Bänder und Sehnen präventiv vor.

Ein guter Schuh muss ...

  • dämpfen, um den Bewegungsapparat (vor allem die Gelenke) vor dem Aufprallen des Körpergewichts zu schützen.
  • stützen, um den Fuß vor dem seitlichen Abknicken abzuhalten.
  • führen, um zu vermeiden, dass der Fuß beim Aufsetzen nach innen oder außen kippt.

Schuhe mit stabiler Fersenkappe oder verstärkter Mittelsohle verhindern Verletzungen bei Sportlern mit Fuß-Fehlstellungen. Wer zum Laufen nach innen (Überpronation) neigt oder "über außen läuft" (Supination), tut gut daran, ein entsprechend angepasstes Schuhmodell zu wählen.

Generell sollte im Vorfußbereich des Schuhes genügend Platz sein, damit sich die Zehen frei bewegen können. Wer einen Laufschuh kauft, sollte zuvor seinen Fußtyp bestimmen. Man sollte sich ein Bild davon machen, welcher Schuh am Besten zum individuellen Fußtyp und Laufstil, aber auch zu seinen Trainingsansprüchen passt. Lassen Sie sich in einem guten Fachgeschäft ausführlich beraten.

Tipps für den Lauf­schuh­kauf

Beim Laufen leisten die Füße Schwerstarbeit! Während eines 10-Kilometerlaufs setzen Sie etwa 6500-mal auf und fangen bei jedem Schritt ein Mehrfaches des Körpergewichts ab. Beachten Sie folgende Tipps beim Laufschuh-Kauf. 

  • Besorgen Sie sich Ihren Laufschuh in einem Fachgeschäft und nicht im Supermarkt.
  • Ein guter Verkäufer wird Sie nach Gewicht, Fußtyp, Beinstellung und Laufgewohnheiten fragen.
  • Kaufen Sie Ihre Schuhe erst am späten Nachmittag, da die Füße im Laufe des Tages größer werden.
  • Tragen Sie bei der Anprobe Socken, die Sie auch beim Laufen tragen.
  • Am vorderen Fußende sollte immer ein Fingerbreit Platz sein.