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Für Allergiker empfiehlt es sich, die Wohnung immer nur dann zu lüften, wenn die niedrigste Pollenkonzentration vorliegt. Auf dem Land ist die Belastung durch Pollen am frühen Morgen am größten, in der Stadt dagegen am Abend.

Pollen können vermehrt in den Morgen- und Vormittagsstunden freigesetzt werden. Über städtischen Gebieten können sie sich aus höheren Luftschichten am Abend absenken und dann zu höheren Pollenkonzentrationen führen.

Außerdem kann eine vermehrte Schadstoffbelastung der Luft, beispielsweise an stark befahrenen Straßen oder bei Hochdruckwetterlagen, die Allergenität der Pollen erhöhen und allergische Symptome verstärken.

Häufig wird der Tipp gegeben, auf dem Land eher in den Abend- stunden und in der Stadt lieber in den Morgenstunden zu lüften. Dieser Hinweis sollte jedoch nur als Anhaltspunkt gelten, da man hier sicherlich keine "scharfe" Trennung ziehen kann und zudem das Wetter, der Wind und das direkte Umfeld des Betroffenen eine Rolle spielen.

Folgende Tipps können helfen, auch als Allergiker gesund durch den Alltag zu kommen:

  • Pollenallergiker sollten während der Pollensaison am besten in pollenfreie Regionen verreisen. Pollenarme Luft findet sich vor allem auf Inseln, am Meer oder in Hochgebirgslagen.
  • Die Pollenflugvorhersage (Rundfunk, Telefondienste) nutzen.
  • Pollenflugkalender oder die TK-AllergieApp "Husteblume" informieren über die jeweiligen Flugzeiten der verschiedenen Pollenarten.
  • Freizeitaktivitäten mit Bedacht planen: Auf dem Land ist die Belastung durch Pollen am frühen Morgen am größten, in der Stadt dagegen am Abend.
  • Möbel häufig mit einem feuchten Tuch abwischen.
  • Wäsche nicht im Freien trocknen.
  • Möglichst häufig die Bettwäsche wechseln.
  • Während des Autofahrens Fenster schließen und Lüftung ausschalten; spezielle Pollen-Luftfilter einbauen und diese regelmäßig erneuern. Auch im Zug die Fenster geschlossen halten.
  • Abends die Haare waschen oder kräftig bürsten, damit Pollen nicht ins Bett gelangen.
  • Lassen Sie Ihre Kleidung vor dem Schlafzimmer liegen.
  • Schlafen Sie bei geschlossenem Fenster.
  • Vor dem Zubettgehen möglichst die Haare waschen und die Straßenkleidung außer- halb des Schlafzimmers ablegen, damit die Pollen nicht ins Bett gelangen
  • Eine therapiebegleitende sinnvolle Maßnahme ist das Nasespülen mit isotoner Salz-Lösung. Mit Hilfe dieser natürlichen Methode kann nachweislich der Bedarf antiallergischer Medikamente reduziert werden.