Das eRezept Deutschland ist das erste elektronische Rezept, das allen Versicherten deutschlandweit zur Verfügung steht. Von nun an können teilnehmende Ärztinnen und Ärzte eRezepte in Ihrer Praxis und im Rahmen der Fernbehandlung ausstellen.

Die Nutzung des eRezepts - ganz einfach über die TK-Doc App

Teilnehmende Ärztinnen und Ärzte stellen das eRezept in der Praxis aus. Von hier aus gelangt das elektronische Rezept in Ihre  TK-Doc-App , wo Sie es in Form eines QR-Codes abrufen und einer beteiligten Apotheke Ihrer Wahl zustellen. 

Die Apotheke fordert das eRezept verschlüsselt ab und händigt Ihnen das Arzneimittel vor Ort aus oder stellt dieses per Botendienst zur Verfügung. Darüber hinaus kann das eRezept auch bei einer teilnehmenden Versandapotheke eingelöst werden. 

Dies spart unnötige Wege, minimiert das Infektionsrisiko und erhöht die Datensicherheit.

Über die Landing-Page des eRezept Deutschlands können Sie schon vorab prüfen, ob Ihre Arztpraxis und Ihre Apotheke am Projekt beteiligt sind. Alternativ finden Sie diese auch in der App TK-Doc . Die Anzahl der Ärztinnen und Ärzte, die das eRezept anbieten, erhöht sich laufend.

So bekommen Sie TK-Doc auf Ihr Smartphone

Die TK-Doc App steht kostenlos im Apple Store oder im Google Play Store zum Download bereit. Aktiviert wird sie mit der TK- Versichertennummer, dem Geburtsdatum und einem selbstgewählten Passwort.

Text- und Video-Chat stehen von Montag bis Freitag zwischen 7 und 21 Uhr zur Verfügung. Per E-Mail und unter der Telefonnummer 040 – 46 06 61 91 00 ist das TK-Ärzteteam 24/7 erreichbar.

eRezept Deutsch­land - So geht's

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Digitale Behandlungskette wird vervollständigt

Mit dem eRezept Deutschland kann nun auch die niedergelassene Arztpraxis eRezepte ausstellen. Elektronische Rezepte erhalten Sie bereits seit längerem auch über die  TK-OnlineSprechstunde . Die TK-OnlineSprechstunde ist ebenfalls Bestandteil der TK-Doc-App und ermöglicht Ihnen in Kombination mit dem eRezept eine vollständig digitale ärztliche Behandlungskette.

Viele Vorteile

Vom eRezept profitieren Sie nicht nur, weil Sie es mit Ihrem Smartphone immer bei sich haben. Es bietet auch viele weitere Vorzüge: 

  • Spart Wege: Ihr eRezept können Sie der Apotheke einfach digital zusenden. Und falls von ärztlicher Seite keine Einwände bestehen, brauchen Sie auch für Folgerezepte die Arztpraxis nicht mehr extra aufzusuchen. Sie bekommen diese von der Praxis direkt auf Ihr Smartphone zugestellt.
  • Ist sicherer: Die Möglichkeit, das Arzneimittel kontaktlos bereitzustellen, reduziert Ihr Risiko, sich zu infizieren.  
  • Mehr Übersicht: Sie behalten den Überblick über alle ausgestellten Rezepte.
  • Sehr hilfreich: Ein Apothekenfinder führt Sie zur nächsten teilnehmenden Apotheke, falls Sie das eRezept vor Ort einlösen möchten. Die Arztsuche zeigt Ihnen, in welcher Arztpraxis Sie eRezepte erhalten.
  • Telemedizin hat Zukunft: Das eRezept schafft eine Grundvoraussetzung im Hinblick auf die zunehmenden digitalen Behandlungsmöglichkeiten.

Sicher ist sicher 

Der Datenaustausch erfolgt durch gesicherte und verschlüsselte Datenübertragung aus systemgeprüften Programmen. Die verschlüsselten Verordnungsdaten liegen getrennt von dem für die Entschlüsselung notwendigen QR-Code auf geprüften deutschen Servern. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Dritte keinen Zugriff auf die Datensätze erhalten. Der QR-Code kann nur von der beteiligten Apotheke ausgelesen werden.

Häufige Fragen zum eRezept Deutschland

Wie kann ich am eRezept Deutschland teilnehmen? 
Um das eRezept Deutschland in Anspruch zu nehmen, schreiben Sie sich in das Angebot des eRezept Deutschlands ein. Dies erfolgt vollständig digital in der TK-Doc-App . Dort sind neben der Teilnahmeerklärung auch die Hinweise zum Datenschutz hinterlegt.

Wie finde ich teilnehmende Ärztinnen, Ärzte und Apotheken in meiner Umgebung? 
Über die Landing-Page des eRezept Deutschlands können Sie schon vorab prüfen, ob Ihre Arztpraxis und Ihre Apotheke am Projekt beteiligt sind. Alternativ finden Sie diese auch in der App TK-Doc . Die Anzahl der Ärztinnen und Ärzte, die das eRezept anbieten, erhöht sich laufend.

Wie erhalte ich das eRezept von meiner Ärztin und meinem Arzt?
Teilnehmende Ärztinnen und Ärzte stellen Ihr eRezept aus und leiten dieses in Form eines QR-Codes an Ihre eRezept-App weiter.

Wie löse ich mein eRezept in der Apotheke ein?
Gehen Sie mit Ihrem Smartphone in eine teilnehmende Apotheke und zeigen den QR-Code vor. Die Apotheke liest den QR-Code aus und Sie bekommen Ihr Medikament ausgehändigt.

Kann ich mein eRezept auch von zu Hause einlösen?
Ja, Sie können Ihr eRezept einfach per App an eine Apotheke Ihrer Wahl verschicken. Die teilnehmende Apotheke stellt Ihnen Ihr Medikament bequem per Botendienst zur Verfügung oder bereitet es für Ihre Abholung vor.

Kann ich mein eRezept auch bei einer Versandapotheke einreichen?
Ja, Sie können Ihr eRezept auch bei einer teilnehmenden Versandapotheke einreichen. Ihr Medikament wird Ihnen auf dem Versandweg zugestellt.

Muss ich persönlich in die ärztliche Praxis kommen?
Wird eine neue Verordnung ausgestellt, ist Ihr persönlicher Besuch weiterhin Voraussetzung. Für Folgerezepte ist dies, sofern keine ärztlichen Einwände bestehen, nicht erforderlich. Sie bekommen Folgerezepte von der Praxis direkt auf Ihr Smartphone. Erkundigen Sie sich hierzu gern bei Ihrer Arztpraxis.

Kann ich über die App ein Folgerezept anfordern?
Aktuell nehmen Sie hierzu telefonisch Kontakt mit der Arztpraxis auf und bitten um ein Folgerezept. Das eRezept wird dann direkt in die TK-Doc App gesendet, ein Besuch in der Praxis ist nicht mehr notwendig.

Welche Ärzt:innen können eRezepte ausstellen?
Grundsätzlich können alle Ärztinnen und Ärzte eRezepte ausstellen. Diejenigen, die über die Praxissoftware (PVS) medatixx, Medisoftware und J-Med verfügen, können eRezepte innerhalb Ihrer PVS ausstellen. Arztpraxen anderer Arztsoftwaresysteme erhalten die Möglichkeit, eRezepte über eine Browserschnittstelle zur Verfügung zu stellen.

Weshalb erhalte ich nur einen QR-Code, wo ist meine Verordnung?
Das Rezept besteht aus zwei Teilen - einem QR-Code und einer digitalen Verordnung. Sie brauchen nur den QR-Code. Damit ruft die Apotheke die Verordnung ab. In einer weiteren Ausbaustufe werden auch Verordnungen in der eRezept-App angezeigt.

Können alle Medikamente auf dem eRezept verschrieben werden?
Grundsätzlich ja, aber es gibt Ausnahmen, wie z.B. bei Hilfsmitteln, Rezepturen und Betäubungsmitteln.

Was ist mit Privatrezepten?
Bei Privatrezepten bleibt es vorläufig beim bekannten Verfahren: Sie bekommen von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ein Papierrezept ausgehändigt. 

Wie lange ist ein eRezept gültig?
Das eRezept ist genauso lange gültig wie ein Papierrezept - vier Wochen.

Was passiert, wenn ich die Teilnahme beenden möchte?
Sie können jederzeit aus dem Angebot ohne Angaben von Gründen aussteigen. Nachteile entstehen dadurch nicht. Die Teilnahme kann schriftlich, mündlich oder elektronisch widerrufen werden.

Kann ich zwischen normalem Papier-Rezept und eRezept wechseln?
Ja, auch wenn der Versicherte sich für die Teilnahme am Projekt eRezept Deutschland entscheidet, können Ärztinnen und Ärzte jederzeit auch ein normales Papier-Rezept ausstellen.

Wie sieht es mit dem Datenschutz und der Datensicherheit aus?
Der Datenaustausch erfolgt durch gesicherte und verschlüsselte Datenübertragung aus systemgeprüften Programmen. Die verschlüsselten Verordnungsdaten liegen getrennt von dem für die Entschlüsselung notwendigen QR-Code auf geprüften deutschen Servern. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Dritte keinen Zugriff auf die Datensätze erhalten. Der QR-Code kann nur von der beteiligten Apotheke ausgelesen werden.

Was ist das Ziel des Projektes?
Deutschland ist innerhalb Europas eines der wenigen Länder, in denen das eRezept bisher keinen Eingang in die Regelversorgung gefunden hat. Gleichzeitig zeichnen sich die Vorteile der Digitalisierung im Gesundheitswesen immer deutlicher ab. Die Idee dieses Projektes ist, mehr Digitalisierung zu wagen, um Prozesse für unsere Versicherte einfacher zu machen. Bei all dem sammeln wir wertvolle Erkenntnisse, die zukünftig in der Regelversorgung berücksichtigt werden.