Besonders dann, wenn der nach außen hin sichtbare Teil des Zahnes nicht von der Zerstörung betroffen ist, präpariert man diesen Teil vorwiegend aus kosmetischen Gründen nicht, um so ein Abweichen in der Zahnfarbe von den natürlichen Nachbarzähnen zu vermeiden.

Die Übergänge zu großen gegossenen Füllungen (Inlays, Onlays, Overlays) sind fließend. Je nach Ausdehnung der Kronenpräparation spricht man zusätzlich noch von Halb- und Dreiviertelkronen, ohne eine genauere Unterscheidung voneinander definiert zu haben.

Vorteile:

  • Zahnsubstanz-schonende Präparation
  • bedingte kosmetische Anpassung an die natürlichen Nachbarzähne (häufig schimmert das Metall durch den Zahn durch; häufig sind die Kronenränder leicht zu sehen)

Nachteile:

  • Anwendung nur bei guter Mundhygiene und kariesresistentem Gebiss (durch die Vergrößerung des Kronenrandes läuft dieser nun nicht mehr zirkulär um den Zahnhals herum, sondern zum Teil über eine ganze Zahnfläche)
  • statisch nicht so stabil wie eine Vollkrone