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Impfungen zählen zu den wirksamsten Maßnahmen, um Infektionskrankheiten zu verhindern oder sogar auszurotten. Die positiven Effekte von Schutzimpfungen sind tausendfach wissenschaftlich belegt, wahrscheinlich konnten mit den zur Verfügungen stehenden Impfungen schon mehr Leben gerettet werden als mit jeder anderen medizinischen Maßnahme. Alle bisher in Europa zugelassenen Covid-19-Impfstoffe sind nach Einschätzung von Behörden und Fachleuten zum Schutz jedes einzelnen Menschen, aber eben auch zum Eindämmen der Pandemie geeignet. 

Schutz vor Corona - auch für mich?

Indem 2020 die Ausbreitung des Coronavirus zur Pandemie erklärt wurde, war schnell klar: Ähnlich wie bei Influenza-Pandemien des vergangenen Jahrhunderts, die mit hohen Erkrankungs- und Sterberaten einhergingen, muss auch bei Ansteckung mit Covid-19 mit sehr hohen Krankenhauseinweisungen und Todesfällen gerechnet werden. 

Hochwirksame Impfstoffe schützen vor einem schweren Verlauf einer Coronainfektion.

In recht kurzer Zeit wurden allerdings Impfstoffe entwickelt, die hochwirksam sind und nahezu in allen Fällen vor dem schweren oder gar tödlichen Verlauf einer Corona-Virusinfektion schützen.

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Sicher­heit von Impfungen

Covid-19-Impfstoffe sind moderne biomedizinische Arzneimittel. Sie bieten guten Schutz, können aber auch Nebenwirkungen haben.

Impfen - der Ausweg aus der Pandemie

Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig, aber für uns der einzige Ausweg aus der Pandemie. Es ist wichtig, dass sich möglichst viele Menschen für eine Impfung entscheiden. So sind nicht nur Sie selbst vor Ansteckung geschützt, sondern Sie schützen durch Ihre Impfung auch die Gemeinschaft. 

Woran orientiere ich mich mit meiner Entscheidung?

Die TK folgt bei der Corona-Schutzimpfung vollumfänglich den Empfehlungen der Bundesregierung bzw. der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts (RKI). Diese Empfehlungen basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die eine ausreichende Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe sowohl vor als auch nach der Impfung sicherstellen.

Eine Gefahr, die immer noch unterschätzt wird: Manch einer infiziert sich ohne gravierende Auswirkungen und ohne es zu bemerken mit COVID-19. Nichtsahnend stecken diese sogenannten "Superspreader" (Verteiler) Freunde, Kollegen und Familienmitglieder an.

Superspreader stecken an, ohne es zu bemerken.

Wissenschaftler aus den USA haben Daten dazu ausgewertet und festgestellt: Nur etwa acht Prozent der Infizierten sind für 60 Prozent der beobachteten Neuinfektionen verantwortlich. Etwa 70 Prozent steckten hingegen keine einzige Person an - womit Superspreadern in der Verbreitung des Virus eine besondere Rolle zufällt. 

Jede Impfung ein Akt der Solidarität

Je mehr Menschen gegen Corona geimpft sind, desto größer die Entlastung für das derzeit stark beanspruchte Gesundheitswesen. Denn eine Corona-Impfung - unabhängig davon, welcher Impfstoff angewendet wird - senkt das Risiko einer Corona-Erkrankung und bewahrt vor schweren Verläufen und Langzeitfolgen.

Wer sich selbst impfen lässt, schützt gleichzeitig auch andere. 

Und: Mit einer Impfung kann man auch diejenigen Personen schützen, die bislang nicht geimpft sind und die sich deshalb nicht selbst schützen können - also beispielsweise Risikopatienten, Säuglinge oder immunsupprimierte Personen.

Nach Einschätzung des Bundesgesundheitsministeriums und der Ständigen Impfkommission ist eine Herdenimmunität bei COVID-19 erreicht, wenn mindestens zwei Drittel der Bevölkerung geimpft sind. Das Robert-Koch-Institut geht im Mai 2021 sogar davon aus, dass rund 80 Prozent dafür nötig sind. 

Daten aus den Zulassungsstudien und weitere Studien zeigen, dass alle verfügbaren COVID-19-Impfstoffe hochwirksam gegen schwere Verläufe von COVID-19 sind. Das bedeutet, selbst wenn man erkranken würde, wäre das Risiko, schwer zu erkranken, sehr gering. 

So schnell wirkt eine Impfung

Für eine vollständige Immunisierung sind mit den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer (Comirnaty) und Moderna (COVID-19 Vaccine Moderna) und dem Vektor-basierten Impfstoff von AstraZeneca (Vaxzevria) zwei Impfungen notwendig. 

Die STIKO empfiehlt zwischen den beiden Impfungen einen Abstand von:

  • 6 Wochen für mRNA-Impfstoffe (Comirnaty und Moderna)
  • 12 Wochen für den Vektor-basierten Impfstoff von AstraZeneca (Vaxzevria)

Als vollständig geimpft gelten Personen zwei Wochen nach Verabreichung beider Impfungen, also am Tag 15. Nach der einmaligen Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff Ad26.COV2.S (Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson) soll der Schutz ab Tag 28 bestehen. Wie lange Geimpfte tatsächlich geschützt bleiben, lässt sich nach derzeitigem Wissensstand noch nicht abschließend beurteilen. Womöglich sind regelmäßige Auffrischimpfungen notwendig. 

65-prozentiger Schutz schon nach der ersten Impfung

Auch wenn nach einmaliger Impfung noch kein Vollschutz existiert, ist der Weg aus der Pandemie dennoch geebnet. Denn laut einer Studie der Universität Oxford in Kooperation mit der britischen Statistikbehörde ONS und dem Gesundheitsministerium  profitieren Menschen in jedem Fall auch schon von der ersten Impfdosis: Ihr Risiko für eine Corona-Infektion sank drei Wochen nach der Impfung bereits um 65 Prozent.