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Impfungen zählen zu den wirksamsten Maßnahmen, um Infektionskrankheiten zu verhindern oder sogar auszurotten. Die positiven Effekte von Schutzimpfungen sind tausendfach wissenschaftlich belegt, wahrscheinlich konnten mit den zur Verfügungen stehenden Impfungen schon mehr Leben gerettet werden als mit jeder anderen medizinischen Maßnahme. Alle bisher in Europa zugelassenen Covid-19-Impfstoffe sind nach Einschätzung von Behörden und Fachleuten zum Schutz jedes einzelnen Menschen, aber eben auch zum Eindämmen der Pandemie geeignet. Die zur Verfügung stehenden Impfstoffe sind hochwirksam und schützen nahezu in allen Fällen vor dem schweren oder gar tödlichen Verlauf einer Corona-Virusinfektion.

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Sicher­heit von Impfungen

Covid-19-Impfstoffe sind moderne biomedizinische Arzneimittel. Sie bieten guten Schutz, können aber auch Nebenwirkungen haben.

Impfungen bewahren vor schweren Krankheitsverläufen.

So schnell wirkt eine Impfung

Für eine vollständige Immunisierung sind mit den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer (Comirnaty) und Moderna (COVID-19 Vaccine Moderna) und dem Vektor-basierten Impfstoff von AstraZeneca (Vaxzevria) zwei Impfungen notwendig. Auch das sogenannte heterologe Impfschema, bei dem nur die erste Impfung von Astrazeneca zum Einsatz kam, besteht aus insgesamt zwei Impfungen.  

Die STIKO empfiehlt zwischen den beiden Impfungen einen Abstand von:

  • 3-6 Wochen für den mRNA-Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer
  • 4-6 Wochen für den mRNA-Impfstoff Moderna
  • 9-12 Wochen für den Vektor-basierten Impfstoff von AstraZeneca (Vaxzevria)
  • ab 4 Wochen für das heterologe Impfschema (Vaxzevria/mRNA-Impfstoff)

Als vollständig geimpft gelten Personen zwei Wochen nach Verabreichung beider Impfungen, also am Tag 15. Nach der einmaligen Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff Ad26.COV2.S (Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson) soll der Schutz ab Tag 28 bestehen. Wie lange Geimpfte tatsächlich geschützt bleiben, lässt sich nach derzeitigem Wissensstand noch nicht abschließend beurteilen. Derzeit werden Auffrischimpfungen sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie empfohlen. Für welche Personengruppen die sogenannte "Booster"-Impfung angeboten wird, erfahren Sie in unseren FAQ .

Impfen - der Ausweg aus der Pandemie

Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig, aber für uns der einzige Ausweg aus der Pandemie. Es ist wichtig, dass sich möglichst viele Menschen für eine Impfung entscheiden. So sind nicht nur Sie selbst vor Ansteckung geschützt, sondern Sie schützen durch Ihre Impfung auch die Gemeinschaft. 

Woran orientiere ich mich mit meiner Entscheidung?

Die TK folgt bei der Corona-Schutzimpfung vollumfänglich den Empfehlungen der Bundesregierung bzw. der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts (RKI). Diese Empfehlungen basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die eine ausreichende Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe sowohl vor als auch nach der Impfung sicherstellen.

Jede Impfung ein Akt der Solidarität

Je mehr Menschen gegen Corona geimpft sind, desto größer die Entlastung für das derzeit stark beanspruchte Gesundheitswesen. Denn eine Corona-Impfung - unabhängig davon, welcher Impfstoff angewendet wird - senkt das Risiko einer Corona-Erkrankung und bewahrt vor schweren Verläufen, dem Aufenthalt auf einer Intensivstation und Langzeitfolgen.

Wer sich selbst impfen lässt, schützt gleichzeitig auch andere. 

Und: Mit einer Impfung kann man auch diejenigen Personen schützen, die bislang nicht geimpft sind und die sich deshalb nicht selbst schützen können - also beispielsweise Risikopatienten, Säuglinge oder immunsupprimierte Personen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt im Juli 2021, dass rund 85 Prozent der Menschen zwischen 12 und 59 Jahren in Deutschland vollständig geimpft sein müssen, um Covid-19 in den folgenden Monaten zu kontrollieren. Bei den über 60-jährigen liegt die Schätzung bei 90 Prozent.

Daten aus den Zulassungsstudien und weitere Studien zeigen, dass alle verfügbaren COVID-19-Impfstoffe hochwirksam gegen schwere Verläufe von COVID-19 sind. Das bedeutet, selbst wenn man erkranken würde, wäre das Risiko, schwer zu erkranken, sehr gering. 

65-prozentiger Schutz schon nach der ersten Impfung

Auch wenn nach einmaliger Impfung noch kein Vollschutz existiert, ist der Weg aus der Pandemie dennoch geebnet. Denn laut einer Studie der Universität Oxford in Kooperation mit der britischen Statistikbehörde ONS und dem Gesundheitsministerium  profitieren Menschen in jedem Fall auch schon von der ersten Impfdosis: Ihr Risiko für eine Corona-Infektion sank drei Wochen nach der Impfung bereits um 65 Prozent.