Die Einnistungsblutung

Bin ich nun schwanger oder nicht? Wenn sich die befruchtete Eizelle in der Schleimhaut Ihrer Gebärmutter einnistet, kann dies zu einer schwachen Blutung führen, die nicht schmerzhaft ist. Häufig wird diese mit der Regelblutung verwechselt. Würden Sie jetzt einen Schwangerschaftsfrühtest durchführen, wäre dieser aber schon positiv. Im Ultraschall ist zu diesem Zeitpunkt aber noch nichts zu erkennen - nur die hoch aufgebaute Schleimhaut.

Die braune Schmierblutung

Diese Art der Blutung kann zu jedem Zeitpunkt Ihrer Schwangerschaft auftreten und ist meist schmerzfrei. Braunes Schmierblut ist kein Grund, in Panik zu verfallen. Sie sollten aber dennoch damit zum Frauenarzt gehen. Der Farbton zwischen Rotwein und Schokolade deutet darauf hin, dass das Blut alt, also das Blutungsereignis schon eine Weile her ist. Ihr Gebärmutterhals übernimmt in der Schwangerschaft eine Art Schutzfunktion, ähnlich wie ein Korken. Da er sehr gut durchblutet und mit dem Schleimpfropf fest verschlossen ist, kann es etwas dauern, bis eine Blutung durch den Muttermund in die Scheide gelangt. Das gilt gerade für kleinere Blutungen. Sie können also auch erst einmal abwarten bis zum nächsten oder übernächsten Morgen. Wenn Sie allerdings unsicher sind, wenden Sie sich gern an die Hebammen- oder Arztberatung

Manchmal können Blutungen aber auch einen ernsteren Hintergrund haben.