Aktuell sind diese Impfstoffe für die Impfung gegen das Coronavirus in Europa zugelassen:

  • Comirnaty BioNTech / COVID-19-Impfstoff (mRNA) der Firma BioNTech Manufacturing GmbH (für Personen ab dem Alter von 12 Jahren)
  • COVID-19 Vaccine Moderna / COVID-19-Impfstoff (mRNA) der Firma Moderna Biotech (für Personen ab dem Alter von 18 Jahren)
  • COVID-19-Impfstoff Ad26.COV2.S (Vektor-Impfstoff) von Johnson & Johnson (für Personen ab dem Alter von 18 Jahren)
  • Vaxzevria AstraZeneca / COVID-19-Impfstoff (Vektor-Impfstoff) der Firma Astra-Zeneca AB (für Personen ab dem Alter von 18 Jahren)

Empfehlungen der STIKO zu den Impfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson

  • Die beiden Impfstoffe werden nur noch für Personen ab 60 Jahren empfohlen.
  • Personen unter 60 Jahren können sich nur nach individueller Risikobewertung durch ihren Hausarzt mit dem Impfstoff immunisieren lassen.

Delta-Variante von SARS-CoV-2 

Aufgrund von aktuellen Studienergebnissen zur Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe bei der Delta-Variante empfiehlt die STIKO, 

  • nach einer Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca die zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff durchzuführen (Moderna oder BioNTech/Pfizer), da in dieser Kombination eine deutlich verbesserte Immunantwort auf die Delta-Variante zu erwarten ist.
  • möglichst folgende Impfabstände zwischen der ersten und der zweiten Impfung einzuhalten:
Wirksamkeit gegen die Delta-Variante: Empfohlene Impfabstände

Impfstoff

Impfabstand

BioNTech/Pfizer

3 - 6 Wochen

Moderna

4 - 6 Wochen

AstraZeneca

9 - 12 Wochen

1. Impfung AstraZeneca, 2. Impfung BioNTech/Pfizer oder Moderna

ab 4 Wochen

Aktuelle Informationen zu den STIKO-Empfehlungen finden Sie auch auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe


Die klinischen Studien zur Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden in drei Studienphasen überprüft. Vor allem die klinischen Prüfungen der Phase 3 wurden sehr breit angelegt. Zudem wurden in vorbereitenden nichtklinischen Studien die Impfstoffe mit erhöhter Wirkstoffmenge an Tieren untersucht, um mögliche Auswirkungen auf den Körper zu untersuchen, die Schäden anzeigen könnten. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürger:innen der EU. 

Auch nach Verfügbarkeit eines zugelassenen Impfstoffs finden weiterhin Untersuchungen statt, um weitere Informationen zur Sicherheit des Impfstoffs (zum Beispiel Auftreten seltener unerwünschter Wirkungen) nach Anwendung in größeren Bevölkerungsgruppen zu erhalten.
 

Mehr Informationen zu den zugelassenen Impfstoffen finden Sie auf der Website des Paul-Ehrlich-Instituts:

Impfstoff-Informationen des Paul-Ehrlich-Instituts öffnen