Für Personen, bei denen nach ärztlicher Beurteilung ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, die aber nicht in den drei priorisierten Gruppen aufgeführt sind, kann ein ärztliches Zeugnis über das erhöhte Risiko ausgestellt werden. Aufgrund des Ausnahmecharakters sind zur Ausstellung solcher ärztlichen Zeugnisse ausschließlich die Einrichtungen berechtigt, die in dem jeweiligen Bundesland von der jeweiligen obersten Landesgesundheitsbehörden und den von ihnen bestimmten Stellen mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe beauftragt wurden. In Betracht kommen hierfür beispielsweise Impfzentren und Schwerpunktpraxen. Diese haben auch sicherzustellen, dass Personen, die etwa aus Gründen einer Mobilitätseinschränkung ein Impfzentrum oder eine Schwerpunktpraxis nicht aufsuchen können, nicht benachteiligt werden.  

Mehr Informationen der Bundesländer zur Corona-Impfung und zur Online-Anmeldung öffnen.