Die Krankenkassen dürfen keine Kosten für Mundschutz, Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe zu Präventionszwecken als Hilfsmittel übernehmen. Hilfsmittel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen, sofern sie zur Sicherung des Erfolges der Krankenbehandlung, zur Vorbeugung einer Behinderung oder zum Ausgleich einer Behinderung dienen. Keine dieser drei Varianten ist bei der Prävention vor dem Coronavirus gegeben.

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Hilfsmittel zur "Sicherung des Erfolges der Krankenbehandlung" können nur solche Hilfsmittel sein, die Bestandteil der Therapie im Sinne von Heilung, Schmerzlinderung oder Vermeidung von Verschlimmerung der oder des jeweils betroffenen Patientin oder Patienten sind. Den Erfolg der Krankenbehandlung stellen beispielsweise Blutzuckermessgeräte sicher. Damit kann man seine Blutzuckerwerte feststellen und die Insulin-Therapie selbst bestimmen.