Die Krankenkassen dürfen keine Kosten für Mundschutz, Desinfektionsmittel und Einmalhandschuhe zu Präventionszwecken als Hilfsmittel übernehmen. Hilfsmittel übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen, sofern sie zur Sicherung des Erfolges der Krankenbehandlung, zur Vorbeugung einer Behinderung oder zum Ausgleich einer Behinderung dienen. Keine dieser drei Varianten ist bei der Prävention vor dem Coronavirus gegeben.

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Hilfsmittel zur "Sicherung des Erfolges der Krankenbehandlung" können nur solche Hilfsmittel sein, die Bestandteil der Therapie im Sinne von Heilung, Schmerzlinderung oder Vermeidung von Verschlimmerung des jeweils betroffenen Patienten sind. Den Erfolg der Krankenbehandlung stellen beispielsweise Blutzuckermessgeräte sicher. Damit kann der Patient seine Blutzuckerwerte feststellen und die Insulin-Therapie selbst bestimmen. 

Exklusiv für TK-Versicherte gibt es die "Coronavirus-Hotline" des TK-ÄrzteZentrums:

Tel. 040 - 46 06 - 61 91 60