Ja, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben sich darauf verständigt, die Intervalle für die U6 (zehnter bis zwölfter Lebensmonat), U7 (21. bis 24. Lebensmonat), U7a (34. bis 36. Lebensmonat), U8 (46. bis 48. Lebensmonat) und U9 (60. bis 64. Lebensmonat) vor dem Hintergrund der Corona-Krise aufzuheben. Die Untersuchungen können später nachgeholt werden.

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Für die frühen U-Untersuchungen (U2 bis U 5) mit einem engen Zeitfenster erschien ein Verschieben medizinisch nicht sinnvoll. Sollte die Früherkennung im Einzelfall notwendig sein, kann sie durchgeführt und abgerechnet werden. 

Die Regelungen gelten, solange der Bundestag eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellt - und bis zu drei Monate darüber hinaus.

Mehr zu den U-Untersuchungen, die von der TK übernommen werden, lesen Sie hier .