Ja, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben sich darauf verständigt, die Intervalle für die U6 (zehnter bis zwölfter Lebensmonat), U7 (21. bis 24. Lebensmonat), U7a (34. bis 36. Lebensmonat), U8 (46. bis 48. Lebensmonat) und U9 (60. bis 64. Lebensmonat) vor dem Hintergrund der Corona-Krise aufzuheben. Die Untersuchungen können später nachgeholt werden.

Weitere Details

Für die frühen U-Untersuchungen (U2 bis U 5) mit einem engen Zeitfenster erschien ein Verschieben medizinisch nicht sinnvoll. Sollte die Früherkennung im Einzelfall notwendig sein, kann sie durchgeführt und abgerechnet werden. 

Die Regelungen gelten bis Ende September 2020.

Auch alle Untersuchungen der U10, U11 und J2, die im Zeitraum vom 1. April 2020 bis zum 30. Juni 2020 nicht durchgeführt werden können, können bis zum 30. September 2020 nachgeholt werden.

Mehr zu den U-Untersuchungen, die von der TK übernommen werden, lesen Sie hier .