Ja, wenn der Abbruch aus medizinischen Gründen oder aufgrund einer Vergewaltigung erfolgt. Er wird direkt über die TK-Gesundheitskarte abgerechnet. Ob die Schwangerschaft medikamentös oder operativ beendet wird, ist für die Kostenübernahme nicht wichtig.  

Für einen Abbruch aufgrund eines Schwangerschaftskonfliktes übernehmen wir in der Regel keine Kosten.

Weitere Details

Medizinische Gründe

Für die Schwangere besteht Lebensgefahr oder die Gefahr einer schwerwiegenden Beeinträchtigung ihres körperlichen oder seelischen Gesundheitszustandes.

​​​​​​​Schwangerschaftskonflikt

  • Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie das Kind bekommen möchten, dann haben Sie die ersten 12 Wochen nach der Empfängnis Zeit für diese Entscheidung. 
  • Entscheiden Sie sich für einen Abbruch, benötigt der Arzt, der den Abbruch vornimmt, eine Bescheinigung über die Schwangerschaftskonfliktberatung einer anerkannten Beratungsstelle (ausgestellt zum Beispiel von der AWOPro Familia, der Diakonie oder einem für die Beratung anerkannten, anderen Arzt).
  • Ist Ihr Einkommen nachweislich zu gering, um die Kosten selbst zu tragen, können Sie bei uns eine Kostenübernahme beantragen . Stellen Sie den Antrag bitte unbedingt vor dem Abbruch.
  • ​​​​​​​Für den Zeitraum vom 01.07.2019 bis 30.06.2020 liegt die Netto-Einkommensgrenze bei 1.216 Euro monatlich. Für jedes unterhaltspflichtige Kind erhöht sich diese Grenze um 288 Euro. Wenn die Kosten für Ihre Unterkunft höher als 356 Euro liegen, ist eine weitere Aufstockung der Einkommensgrenze um maximal 356 Euro möglich.