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Was ist typisch für die peruanische Küche?

Aufgrund seiner geografischen und klimatischen Vielfalt findet man in Peru keine homogene Nationalküche vor, wie man es aus anderen Ländern kennt. Vielmehr hat jede Region ihre eigenen Besonderheiten. Was die Küchen aller Regionen eint, ist die Kartoffel. Mehr als 2.500 verschiedene Kartoffelsorten sind in Peru im Umlauf. Nicht umsonst gilt das drittgrößte Land Südamerikas als Urheimat der Erdknolle. Neben ihr landen in der peruanischen Küche häufig Bohnen, Chilis, Mais und Quinoa auf dem Teller. Im Laufe der Jahrhunderte haben Gastarbeiter aus aller Welt die Landesküche abgewandelt und weiterentwickelt. Das gilt besonders für Italiener, Chinesen und Japaner. Letztere haben eine komplett neue Fusionsküche entstehen lassen: die cocina Nikkei, der auch das weltbekannte Nationalgericht Ceviche entspringt. Hauptzutat von Ceviche ist roher Fisch, kalt gegart in Leche de Tigre - zu deutsch: Tigermilch. Dabei handelt es sich um einen Sud aus Limetten- und Fischsaft, verfeinert mit Salz, Chilis (aji) und weiteren Gewürzen und Kräutern.

Warum ist die peruanische Küche so gesund?

Die peruanische Küche lebt von frischen Zutaten, die in ihrer Vielfalt ihresgleichen suchen. Über die Jahrhunderte kamen und gingen Eroberer und Abenteurer aus aller Welt. Was blieb, waren verschiedenste Kräuter, Gemüse, Nutztiere und Früchte, die sich heute auf den Tellern der Peruaner wiederfinden. Darunter auch echtes "Superfood": Von Quinoa über Avocado bis hin zur Süßkartoffel - all diese pflanzlichen Nährstoffbomben werden traditionell in Peru angebaut. Dabei haben schon die Inka vor mehreren tausend Jahren Quinoa kultiviert. Kein Wunder, denn das Pseudogetreide punktet mit vielen Mineralien, Vitaminen und Aminosäuren. Und damit nicht genug: Quinoa soll zudem das Immunsystem stärken und ist darüber hinaus auch noch glutenfrei. Warum in der peruanischen Küche so viel Powerfood verankert ist, liegt nicht zuletzt an den vielen verschiedenen Klimazonen des Landes. So bietet Peru quasi den perfekten Nährboden für nahezu jedes Erzeugnis. Selbst in den windigen Höhen des Andengebirges gedeihen verschiedenste Gemüsesorten sowie etliche Kräuter und Heilpflanzen. Darunter auch die Macawurzel, die vor allem bekannt ist, weil sie leistungssteigernd wirken und einen positiven Einfluss auf die Potenz haben soll. Zu guter Letzt bietet die knapp 2.500 Kilometer lange Küstenlinie Zugang zu frischem Fisch und allerlei Meeresfrüchten. Das Nationalgericht Ceviche ist nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern punktet auch mit viel gesundem Eiweiß (Fisch), Schärfe aus Chilis und viel Vitamin C (Limetten).

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Was ist das Besondere an der peruanischen Esskultur?

Bevor die spanischen Eroberer Nutztiere wie Schwein, Huhn oder Rind in das Land einführten, waren Meerschweinchen - genannt Cuy - die Proteinquelle Nummer eins in der peruanischen Küche. Und auch heute erfreut sich das Cuy noch großer Beliebtheit in der Bevölkerung: Bis zu 65 Millionen Meerschweinchen landen in Peru jedes Jahr auf dem Teller - das sind etwa zwei Stück pro Jahr und Kopf. Eine weitere Zutat, die man in Deutschland vergeblich sucht, sind die Blätter der Koka-Pflanze. Genau genommen sind sie hierzulande sogar illegal. In Peru werden sie aufgrund ihrer aufputschenden Wirkung als "Aspirin der Anden" bezeichnet und helfen besonders gut gegen Höhenkrankheit, aber auch gegen andere Beschwerden wie Magen- oder Kopfschmerzen. Angst vor einem Rauschzustand muss man bei maßvollem Konsum jedoch nicht haben. Die Wirkung des Tees ist in etwa vergleichbar mit der eines Kaffees. In Deutschland sind Koka-Produkte jedoch (noch) illegal.