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Wer spielt hier Spielchen?

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Egal, ob ein paar Minuten auf dem Smartphone oder eine Nacht vor dem PC: Digitale Spiele sind längst keine Randerscheinung mehr.

Tschüss, Klischee

Unsere beiden Medienpädagogen sind waschechte Gaming-Profis. Beruflich selbstverständlich. Roland ist nicht nur Mitbegründer einer Computerspielschule: Er und Ines erforschen außerdem beide, welche Auswirkungen Videospiele auf junge Menschen und deren Verhalten haben. Im Video räumen sie ein für alle Mal mit Vorurteilen gegenüber Computerspielen und -spielenden auf.

Gaming - ist das eigent­lich gesund?

Willkommen in der Gaming-Gesellschaft

Ines hat es im Video bereits erwähnt: Fast die Hälfte der Deutschen  spielt regelmäßig Video- oder Computerspiele. In der U-Bahn eine Partie Candy Crush Saga, im Wartezimmer den Highscore bei BlockuDoku knacken und auf der Toilette … Na ja, lassen wir das. Doch Gaming ist mehr als das Zocken an der Konsole oder am PC. Dank zahlreicher Apps ist das Spielen digitaler Games überall und jederzeit möglich. Wer sagt's denn: Gaming goes Mainstream.

Gaming bei den Olympischen Spielen?

Sich selbst in virtuelle Welten zu stürzen ist das eine. Anderen dabei zuzusehen eine ganz andere Hausnummer. Was für manche der Besuch im Fußballstadion ist, ist für Gaming-Begeisterte der Besuch einer E-Sport-Veranstaltung. Ganze Hallen voller Zuschauer beben, wenn Profi-Teams vor Ort in Spielen wie League of Legends, Counter-Strike oder Dota 2 gegeneinander antreten und um die Weltmeisterschaft kämpfen. Es gibt sogar Bestrebungen, den E-Sport ins olympische Programm aufzunehmen!

Mögen die Spiele beginnen!

Gaming ist sozial. Gaming ist ein Lifestyle. Auch abseits der großen E-Sport-Events tauschen sich Gamer über Spiele, Cheats, Bugs und News aus. Anlaufstelle? Natürlich Streaming-Plattformen wie YouTube oder Twitch. Dort unterhalten die Streamer ihre Follower mit (Live-)Videos - und zwar rund um die Uhr. Auch Mau aka Zayuri streamt am liebsten jeden Tag. Wir haben die Vollzeit-Streamerin gefragt, wie das so ist.

Gipfel­treffen der Game­rin­nen: m3lly meets Zayuri

Bereits in den drei Jahrzehnten bevor Zayuri ihren ersten Follower hatte, haben die Spieleentwickler einen Meilenstein nach dem anderen gesetzt. Kennst du die beliebtesten Spiele des digitalen Zeitalters? Hier kommen Games, die die Szene revolutioniert haben.

Durchs Zocken habe ich Freundschaften verloren, aber umso mehr Freunde dazugewonnen.
Mau aka Zayuri

Sechs Fakten über Gaming und Gesundheit

Lassen wir Pokémon-Go-Spieler einmal außen vor: Gezockt wird überwiegend im Sitzen. Doch ist Sitzen wirklich so ungesund? Und was steckt hinter dem Begriff "Wii-Wehchen"? Keine Frage: Gaming hat Auswirkungen auf deine Gesundheit - positive wie negative.

Wer spielt, … 

… schärft sein Sehvermögen: Experimente  haben nachgewiesen: Wenn du fünf bis fünfzehn Stunden pro Woche Actionspiele spielst, stärkt das die Sehfähigkeit. Du lernst, Kontraste wieder feiner voneinander abzugrenzen, und kannst Graustufen besser unterscheiden. 

… steigert seine Konzentrationsfähigkeit: Beim Gaming wird dein Gehirn stark gefordert . Du musst bewegten Objekten folgen, ständig zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln und besonders aufmerksam sein. All das funktioniert besser, je häufiger du trainierst.

… vergrößert bestimmte Hirnareale: Eine Berliner Studie  an Super Mario 64 zeigt, dass durch Computerspiele Hirnareale wachsen können. Ein wichtiger Faktor dafür ist, dass dir das Spielen Spaß macht. Es profitieren die Gehirnbereiche, die für räumliche Vorstellung, strategisches Planen und Fingersteuerung verantwortlich sind.

… schläft nicht immer ausreichend: Gamer schlafen häufig weniger,  und auch die Schlafqualität kann leiden. Der Grund: Das bläuliche Bildschirmlicht gaukelt dem Auge vor, es wäre Tag.

… hat eventuell einen höheren Body-Mass-Index: Es gibt fitte, sportliche Gamer, aber auch solche, die sich unausgewogen ernähren, lange sitzen und deswegen ein wenig zu viel auf die Waage bringen. Ob dein BMI in Ordnung ist, findest du hier  heraus.

… kann Verspannungen und Schmerzen entwickeln: Schon einmal vom "Nintendo-Nacken" oder von "Wii-Wehchen" gehört? Nein? Beim Zocken mit Controller, Maus und Tastatur werden Finger, Hand und Handgelenk zum Teil stark belastet. Dadurch können schmerzhafte Entzündungen auftreten. Außerdem kann eine falsche Sitzhaltung zu Nackenverspannungen, Schulter- und Rückenschmerzen führen. Zu wenig Bewegung tut da ein Übriges. Wie du solchen Beschwerden vorbeugst, verrät dir m3lly in der Videoserie "Gesundheits-Tipps für Gamer".

Gaming als Hobby stärkt die mentale Gesundheit.
Prof. Dr. Ines Sura

Powerplayer oder Gelegenheitsspieler?

Halten wir fest: Du achtest auf deine Ernährung, bewegst dich genügend und schaltest rechtzeitig vor dem Zubettgehen den Computer aus. Dann kann dir in diesem unterhaltenden Quiz ja nichts passieren. Oder etwa doch? Wie stark beeinflussen digitale Spiele deinen Alltag wirklich?

Wichtig: Diese Bildergalerie ist bloß ein spielerisches Quiz und stellt keine Diagnose dar. Die kriegst du beim Arzt - nicht im Netz! 

Diese Fragen solltest du dir stellen

Auch wenn du dich täglich mehrere Stunden in digitalen Welten herumdrückst, muss das noch lange nicht ungesund sein. Allerdings hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2018 die Computerspielsucht bzw. Gaming Disorder als psychische Erkrankung anerkannt. Heißt: So toll Zocken auch ist, kann es unter Umständen krank machen. Aber keine Panik. Behalte einfach dein Spielverhalten und vor allem die Gefühle, die du mit der Zeit ingame verbindest, gut im Auge. Auch das ist Medienkompetenz! Beantworte dir regelmäßig und ehrlich folgende Fragen:

  • Drehen sich meine Gedanken andauernd um Video- und Computerspiele?
  • Bin ich unruhig oder gereizt, wenn ich nicht spiele?
  • Habe ich einen inneren Drang, immer mehr zu spielen?
  • Missglücken mir Versuche, weniger oder nicht mehr zu spielen?
  • Beschäftige ich mich neben dem Zocken noch mit anderen Hobbys oder weiteren Aktivitäten?
  • Verheimliche ich Freunden, Familie, Kollegen, Therapeuten oder anderen Personen das wahre Ausmaß meines Spielens?
  • Spiele ich, um negativen Emotionen, beispielsweise Hilflosigkeit oder Ängsten, zu entkommen?
  • Gefährdet mein Spielverhalten meinen Job, meine Ausbildung oder Beziehungen?
  • Zocke ich exzessiv, obwohl mir die psychosozialen Auswirkungen bewusst sind?

Solltest du fünf oder mehr der Symptome über einen Zeitraum von einem Jahr bei dir bemerken, dann könntest du von Gaming Disorder betroffen sein. Sprich am besten mit Vertrauten oder deinem Arzt darüber.

Dein Spielverhalten setzt dich game over?

Auf der Online-Plattform JUUUPORT kannst du dich kostenlos beraten lassen. Die sogenannten Scouts unterstützen dich nicht nur, wenn du glaubst, dass du zu viel zockst. Auch bei den Themen Cybermobbing, Stress in sozialen Medien, Datenklau, Cybergrooming, Sexting oder Online-Sucht stehen sie dir zur Seite.