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"Ich bin kein Workaholic – aber würde man meinen Mann und meine Tochter fragen, würden sie momentan vermutlich etwas anderes behaupten. Seit ich vor ein paar Monaten meine neue Teamleiter-Stelle angetreten bin, merke ich selbst, dass der Berg an Arbeit stetig gewachsen ist. Und ich bin einfach keine Person, die Arbeit gerne liegen lässt!

Mein Mann zeigt großes Verständnis. Bei meiner fünfjährigen Tochter ist das - verständlicherweise - anders. Habe ich sie vor der Beförderung fast jeden Tag selbst ins Bett gebracht, schaffe ich das in der jetzigen Situation leider fast nur noch am Wochenende. Um das zu ändern, habe ich WOOP ausprobiert, eine Mentalstrategie, von der ich schon einiges gehört hatte. Der WOOP-Online-Kurs auf tk.de war ein super Einstieg für mich.

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Selbst­mo­ti­va­tion

Mit der Mentalstrategie WOOP in vier einfachen Schritten erfolgreich eigene Wünsche und Ziele realisieren. Jetzt im WOOP-Online-Kurs der TK.

Das Allerschönste: das Gefühl von Verbundenheit

Ich hab mich früher viel mit Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmotivation beschäftigt. Jetzt hab ich fast keine Zeit mehr dazu. Ein WOOP sollte allerdings schon in wenigen Minuten gemacht sein - so behauptet es jedenfalls der Online-Kurs der Techniker. Das hat meine Neugierde geweckt. Und tatsächlich ging es schnell: Nachdem ich mir das Einstiegsvideo angeschaut habe, ging es auch schon los mit einem ersten WOOP.

Am Anfang steht bei dieser Methode immer ein Wunsch. Meiner war klar: Ich möchte meine Tochter wieder häufiger selbst ins Bett bringen, ihr Gute-Nacht-Geschichten vorlesen und ihr zum Einschlafen einen dicken Schmatzer auf die Stirn geben.

WOOP hat mir geholfen, zum Kern des Problems vorzustoßen.

Dann hab ich mich gefragt, was eigentlich das Schönste daran wäre, wenn ich dahin wieder kommen könnte. Und das stieg als Gefühl so richtig warm in mir auf: Das Schönste wäre der Moment der tiefen Verbundenheit mit ihr, dieses Strömen von Liebe, bevor ich das Licht in ihrem Kinderzimmer ausknipse.

Das innere Hindernis ergründen

Schwieriger, aber sehr aufschlussreich war für mich, mein inneres Hindernis zu ergründen. Ganz einfach, dachte ich zunächst: die vielen Überstunden - was sonst? Von außen betrachtet, mag das stimmen. Aber was war mein zentrales inneres Hindernis? Was in mir hindert mich, mir die Zeit zu nehmen? Meine Chefs machen mir keinen besonderen Druck, auch mit meinem Team klappt es eigentlich ganz gut. Ich hab weitergesucht und gemerkt: Den Druck bei der Arbeit mache ich mir selbst - weil ich meine alten Projekte weiter betreue, statt sie auf mein Team zu verteilen. Und warum? Weil ich nur schwer Verantwortung abgeben kann und immer denke, die anderen würden die Projekte nicht mit ebenso viel Herzblut vorantreiben wie ich. Ich traue ihnen also nicht zu, die gleichen Ergebnisse zu erreichen. Und deshalb hab ich mich schlussendlich lieber dafür entschieden, es selbst in die Hand zu nehmen - was automatisch dazu geführt hat, dass ich immer häufiger die Letzte war, die abends das Büro verließ.

Frauen und die Work-Life-Balance

Ein stressiger Lebensstil geht aufs Herz - das ist bereits seit langem bekannt. Eine neuere Studie aus Brasilien zeigt jedoch, dass besonders Frauenherzen darunter leiden, wenn sie Beruf, Familie und die eigenen Bedürfnisse nicht so richtig unter einen Hut bekommen. Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel

WOOP hat vieles ins Rollen gebracht

Ich hab dann überlegt, wie ich dieses Misstrauen überwinden könnte. Ist ja nicht so einfach. Beim WOOP macht man dazu einen Wenn-Dann-Plan. Bei mir war das: Wenn ich dieses Misstrauen in mir spüre, dann überleg ich sofort, wie ich die Aufgabe delegieren kann. Und das hat gut funktioniert! 

Ich hab gleich am nächsten Tag ein Teammeeting einberufen, in dem ich einige kleinere Projekte neu verteilt habe. Das hat mir schon mal etwas Luft verschafft. Und komischerweise fällt es mir seither deutlich leichter, die Verantwortung abzugeben. 

Seitdem ist einiges passiert: Ich werde meiner Rolle als Führungskraft besser gerecht. Mein Team zahlt mir das neue Vertrauen mit sehr guter Arbeit zurück. Und natürlich das Wichtigste: Mein Mann und meine Tochter freuen sich, dass ich wieder mehr Zeit für sie habe, und wir genießen unser Gute-Nacht-Ritual von ganzem Herzen."