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Selbst in der tristesten Winterlandschaft lässt sich mitten in der grauen Jahreszeit das Leben entdecken. Wer genau hinschaut,  erkennt schon die prallen Knospen der Weiden oder der Tulpenbäume, die nur darauf warten zu erblühen. Oder die Schneeglöckchen und den Winterjasmin, die schon weiß und gelb leuchten. Oder auch den einen oder anderen Krokus mit seinen bunten Blütenblättern. Im schnelllebigen Alltag bleibt jedoch selten Zeit, sich an dieser Demonstration des Lebens zu erfreuen. Denn das erfordert Achtsamkeit - und die kommt oft zu kurz.

Achtsam sein, das bedeutet, sich ganz auf den Moment zu konzentrieren, ohne ihn zu bewerten. So als würden wir die Dinge zum ersten Mal sehen. Dadurch lernen wir, die Schönheit des Alltags zu erkennen. Dafür muss man gar nicht viel tun, außer innezuhalten und auf das zu achten, was gerade ist.

Stellen Sie Ihre Sinne auf Empfang

Beobachten  Sie zum Beispiel beim nächsten Schneeschauer, wie die Flocken sanft zu Boden fallen. Oder wie es sich anhört, wenn Regentropfen gegen das Fenster prasseln oder in eine Pfütze. Genießen Sie es, wenn hinter den Wolken die Sonne den Tag ein wenig aufhellt. Oder vielleicht sogar kräftig vom Himmel scheint und die winterlichen Farben leuchten. Oder lauschen Sie den Wintervögeln, die jetzt zwischen den kahlen Zweigen der Bäume gut zu entdecken sind. Beobachten Sie die Krähen und die Eichhörnchen bei ihren Streifzügen. Halten Sie einfach einen Moment inne und öffnen Sie Ihre Sinne für das, was vorgeht.

Den Augenblick wahrnehmen

Schon 10 bis 15 Minuten bewusstes Innehalten am Tag helfen Ihnen, im Augenblick zu leben und nicht ständig mit den Gedanken in der Vergangenheit oder Zukunft zu sein.

Wieder mehr Tageslicht tanken

Achtsam sein kann man bei jeder Tätigkeit, etwa bei winterlichen Spaziergängen. Dafür bleibt der Wintersonnenwende am 22. Dezember mit jedem Tag etwas mehr Zeit. Denn abends ist es jetzt täglich ein bis zwei Minuten länger hell - in der Woche also fast eine Viertelstunde, im Monat fast eine Stunde. Wer sich das klar macht, kann sich jeden Tag darüber freuen: Es geht aufwärts! Auch auf andere Weise hebt das Tageslicht die Laune: Es bewirkt, dass unser Körper wieder verstärkt den Stimmungsaufheller Serotonin ausschüttet - selbst an wolkenverhangenen Tagen.

Schon 20 Minuten in der Natur senken das Stresslevel. 

Die Nähe zur Natur suchen

Wer sich dreimal pro Woche im Grünen entspannt, kann sein Stresslevel laut einer amerikanischen Studie der University of Michigan vom April 2019 messbar reduzieren. Schon 20 bis 30 Minuten im Wald oder Park reichen demnach aus, um das Stresshormon Cortisol im Körper zu senken. Am besten schalten wir dabei das Handy aus und widmen uns ganz dem Naturerlebnis.

Achtsamkeit digital lernen

Achtsamkeit kann man lernen - auch digital. Zum Beispiel mit dem Programm TK Smart Relax mit Übungen von Achtsamkeitscoach Sarah Desai. Damit können Sie achtsames Innehalten ganz bequem auf dem Sofa üben - auch wenn es draußen stürmt, regnet oder friert.