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Egal ob Wein, Bier oder Schnaps - die Folgen sind immer gleich. Denn streng genommen ist jedes Gramm Alkohol eine kleine Vergiftung. Und gegen die kämpft der Körper an, indem er versucht, den Alkohol im Blut wieder abzubauen. Doch das dauert - bei Frauen schafft der Organismus etwa 0,1 Promille pro Stunde, bei Männern sind es 0,2 Promille.

Wie viel Gläser Wein 0,1 Promille entsprechen? Das ist bei jedem Menschen anders und hängt vom Körpergewicht und der Körperflüssigkeit ab. Grob gilt: Eine 55 Kilogramm schwere Frau hat nach einem Glas Wein etwa 0,3 Promille Alkohol im Blut, bei einem 80 Kilogramm schweren Mann sind es ungefähr 0,18 Promille.

Was ist eigentlich drin?

Daraus ergibt sich eine  einfache Gleichung: Je weniger Alkoholgehalt im Getränk, desto besser. So enthält beispielsweise alkoholfreies Hefeweizen obendrein noch viel weniger Kalorien als ein normales Bier: Während eine Maß (1 Liter) Bier etwa 470 Kilokalorien (kcal) bzw. 1.969 Kilojoule (KJ) aufs Kalorienkonto einzahlt,  kommt ein alkoholfreies Hefeweizen nur auf 240 kcal/1.006 KJ. Die "gesunde" Getränk-Alternative hat also nur halb so viele Kalorien. 

Wer sich beim Wein auch mal für eine Schorle entscheidet, kann ebenfalls neben Promille und Kalorien sparen: So hat eine Weißweinschorle  (200 ml) nur 88 kcal/369 KJ. Im Vergleich dazu bringt unverdünnter Wein - wegen seines hohen Zuckergehalts - stolze 176 kcal/737 KJ auf die Hüften.   

Tipps gegen Kater

Die schlechte Nachricht: Einen Kater kann man nicht heilen. Solange der Körper noch Alkohol abbaut, werden die typischen Symptome auftreten. Man kann seinen Organismus jedoch beim Abbau unterstützen - und zwar mit Maßnahmen, die den Schaden, den Bier, Wein du Co. angerichtet haben, wieder ausgleichen.

  • Alkohol in Maßen und nach Möglichkeit nicht auf nüchternen Magen trinken. Als Grundlage eignen sich vor allem fettreiche Speisen z. B. Thunfisch in Öl, Nudelsalat mit Mayonnaise oder Bratwürstchen.
  • Zwischendurch immer mal wieder zur Wasserflasche oder anderen alkoholfreien Getränken greifen. Denn so wird der Weg des Alkohols ins Blut verlangsamt.
  • Hat man doch über den Durst getrunken, hilft es meist eine Kopfschmerztablette vor dem Schlafengehen einzunehmen.
  • Falls am nächsten Morgen doch der Schädel brummt, das Zelt sich dreht oder der Magen rebelliert, gleich nach dem Aufstehen mindestens einen halben Liter Mineralwasser, Tee oder Saftschorlen trinken.
  • Obst und Gemüse unterstützen die Leber beim Alkoholabbau.

Übrigens: Das sogenannte Konterbier, also das Bier zum Frühstück, das angeblich einen Kater vertreiben soll, ist eine Legende. Es zögert die Symptome nur hinaus. Am besten darauf verzichten und viel Wasser trinken.

Zu viel getrun­ken? Das sind die besten Anti-Kater-Tipps

Wie entsteht ein Kater?

Verantwortlich für einen Kater sind zwei Prozesse, die während des Konsums von alkoholischen Getränken ablaufen:

Mit steigender Anzahl der Drinks geht ein Wasser- und Elektrolytmangel einher. Im Laufe des Abends muss man ständig auf Klo und scheidet dabei nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Mineralstoffe wie zum Beispiel Natrium oder Magnesium aus. Die Dehydratation führt zu einem starken Durstgefühl sowie Schwindel und Kopfschmerzen.

Der eigentliche Abbau von Alkohol in der Leber ist für den Körper anstrengend, daher schwitzen viele Menschen wenn sie verkatert sind. Hinzu kommt, dass die Abbauprodukte - speziell der sogenannte Fuselalkohol, der in alkoholischen Getränken enthalten ist - giftig sind und ebenfalls Übelkeit und Kopfschmerzen auslösen können.