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Die Haut ist rot, gespannt und tut weh, wenn man sie berührt. Manchmal juckt sie auch noch. Ein Sonnenbrand ist wirklich unangenehm. Doch nicht nur das: Mit jedem Sonnenbrand erhöht sich das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Eincremen gehört daher vor allem im Sommer zum Pflichtprogramm, bevor es nach draußen geht. Und obwohl das eigentlich jeder weiß, verbrennen sich jedes Jahr wieder zahlreiche Menschen.

Was genau ist ein Sonnenbrand?

Übermäßige Sonneneinstrahlung verbrennt die Haut. Aber was heißt schon "übermäßig"? Das ist bei jedem Menschen anders, denn wie schnell die Haut verbrennt, ist vom individuellen Hauttyp, eventuell eingenommenen Medikamenten und der Sonnenintensität abhängig.

Tipps: Eincremen - so geht es richtig.

Ein Sonnenbrand ist genauso eine Verbrennung wie eine Verbrennung durch Feuer oder andere Hitzeeinwirkung auf die Haut. Es gibt drei Schweregrade:

  • Grad eins: Leichter Sonnenbrand - die betroffenen Hautstellen sind gerötet und überwärmt, spannen und sind oft auch leicht geschwollen. Der Sonnenbrand juckt und brennt.
  • Grad zwei: Es bilden sich Bläschen auf der Haut. Später beginnt sich die Haut zu schälen.
  • Grad drei: Schwere Verbrennung - die obersten Hautschichten sind zerstört und lösen sich ab. Es können Narben zurückbleiben.

Die ersten Symptome treten etwa sechs bis acht Stunden nach dem Sonnenbad auf. 24-36 Stunden später ist der Höhepunkt der Beschwerden erreicht. Je nach Schwere der Verbrennung klingen die Symptome innerhalb von ein bis zwei Wochen vollständig ab.

Was hilft bei Sonnenbrand?

Trotz aller Vorsicht - manchmal passiert es dennoch. In dem Fall lautet die erste Sofortmaßnahme: ab in den Schatten! Und bevor der Sonnenbrand nicht wieder vollständig verschwunden ist, sollte man auch genau dort bleiben und jegliche Sonneneinstrahlung vermeiden.

Hilfe bei leichtem Sonnenbrand

Bei einem leichten Sonnenbrand reicht es meist, die betroffenen Stellen zu kühlen - aber bitte nicht mit Eis und Kühlpacks. Diese kühlen die Haut zu stark. Besser geeignet sind feuchte Umschläge, Brandgele aus der Apotheke oder After-Sun-Produkte.

Eventuell können auch hautberuhigende Lotionen mit Dexpanthenol oder Ringelblume sowie kühlende Aloe-Vera-Lotionen oder -Gels die Beschwerden lindern. Bei Bedarf kann ein Arzt zur Entzündungshemmung ein Kortikosteroid („Kortison“) verordnen, das lokal angewendet wird – etwa als Creme oder Lotion.

Außerdem hilft: trinken, trinken, trinken. Durch den Sonnenbrand verliert die Haut viel Flüssigkeit.

Hilfe bei Sonnenbrand zweiten und dritten Grades

Sobald der Sonnenbrand Brandblasen bildet, ist das das Signal, einen Arzt aufzusuchen. Auf keinen Fall sollten die Blasen selbst geöffnet werden, da sie sich sonst entzünden können. Bei starken Schmerzen kann der Arzt auch Schmerzmittel verschreiben.

Sonnenbrände dritte Grades werden meist im Krankenhaus behandelt, da eine hohe Infektionsgefahr besteht und der Patient aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlustes auf Infusionen angewiesen sein kann.

Vorsicht: Auch bei Fieber und starken Kopfschmerzen ist der Gang zum Arzt Pflicht, da diese Symptome auch Folgen eines Hitzschlags oder Sonnenstichs sein können.

Langfristige Schäden nach einem Sonnenbrand

Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Die UV-Strahlung kann zu bleibenden Veränderungen im Erbgut der Hautzelle führen, die eine Zelle selbst noch viele Jahre später entarten lassen können.

Zahlreiche Sonnenbäder hinterlassen auch äußerlich Spuren: Die Haut altert schneller und verliert ihre Elastizität. Falten und sogenannten Altersflecken sind die Folge. Außerdem wird die Haut grobporig und anfällig für Mitesser.