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Der Wunsch nach mehr Bewegung ist bei vielen Menschen groß: Laut einer TK-Studie möchten vier von zehn Deutschen aktiver sein.Warum man dann schlussendlich doch öfter auf der Couch als auf dem Fahrradsattel landet, hat vor allem zwei Gründe: keine Zeit und fehlende Lust. An diesem Punkt kann eine neue Sportart für einen Motivationsschub sorgen. Wir stellen sechs Outdoor-Sportarten vor und erklären, für wen was geeignet ist.

Stand-Up-Paddling (SUP)

Ob auf der Hamburger Alster oder dem Starnberger See bei München: Überall entdeckt man Menschen, die auf einem Surfbrett stehend und mit einem langen Stechpaddel in der Hand über das Wasser gleiten. Die steigende Popularität des "Stand-Up-Paddlings" ist wenig überraschend, denn der Trendsport vereint Entspannung mit einem effektiven Ganzkörpertraining.

Für wen geeignet? Stand-Up-Paddling ist besonders anfängerfreundlich. Nach wenigen Minuten kann fast jeder auf dem Surfbrett stehen - auch wenn es etwas wackelig ist. Da die Ausrüstung sehr teuer ist, empfiehlt es sich, das Surfbrett und das passende Paddel erst einmal nur zu mieten. Das ist inzwischen an vielen Seen möglich.

Vorteile: Um auf dem Surfbrett die Balance zu behalten, muss die Muskulatur die vielen kleinen Wasserbewegungen abfangen. Das ist selbst der Fall, wenn man nur entspannt paddeln und dabei die Natur beobachten möchte. Wer etwas schneller paddelt, trainiert verstärkt die Muskeln in den Schultern, dem Rücken und dem Bauch.

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Stand-Up-Paddling

Stand-Up-Paddling wirkt eigentlich ganz leicht. Doch bevor Sie sich selbst aufs Wasser wagen, sollten Sie diese Tipps kennen.

Trailrunning

Joggen gehört zu den Lieblingssportarten der Deutschen. Doch speziell in Städten müssen sich Läufer mit Strecken zufrieden geben, auf denen sie sich die Wege mit Auto- und Fahrradfahrern teilen müssen. Eine Alternative ist Trailrunning. Statt auf asphaltierten Straßen läuft man durch den Wald, über Wiesen oder in den Bergen.

Für wen geeignet? Trailrunning ist etwas anspruchsvoller als das gewöhnliche Joggen: Läufer müssen sich dem groben Untergrund anpassen und kleine Hindernisse wie zum Beispiel einem großen Stock oder einem schmalen Bach ausweichen. Anfänger sollten daher mit kurzen Strecken anfangen, sich an die besonderen Gegebenheiten zu gewöhnen.

Vorteile: Trailrunning fördert nicht nur die Ausdauer, sondern auch die Konzentration und Koordination. Wenn der Fuß auf dem unebenen Boden keinen Halt findet, müssen die Fuß- und Beinmuskeln den Körper stabilisieren.

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Outdoor­sport

Beim Trailrunning verlassen Sie eingetretene Pfade und folgen Ihrem eigenen Weg. Der TK-FitnessCoach zeigt, wie es geht.

Beachvolleyball

Spätestens seit die beiden deutschen Beachvolleyballer Julius Brink und Jonas Reckermann bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Goldmedaille gewonnen haben, ist aus dem ehemaligen Trendsport ein Breitensport geworden. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Mittlerweile gibt es in fast jeder Stadt einen Sandplatz auf dem gebaggert und gepritscht werden kann.

Für wen geeignet? Wer Beachvolleyball spielen möchte, sollte die Grundtechniken beherrschen. Sonst kann es speziell für Anfänger frustrierend sein, wenn kein Ballwechsel gelingt.

Vorteile: Sport im Sand ist anstrengend. Für das Laufen und Springen auf weichem Untergrund benötigt der Körper mehr Kraft. Positiver Nebeneffekt: Muskeln und Schnellkraft werden gestärkt.

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Trend­sport und Ganz­kör­per-Workout

Beach-Volleyball ist nur ein netter Zeitvertreib im Urlaub? Von wegen! Der Sommersport Nr. 1 ist sportliche Höchstleistung im Sand.

Coastal Rowing - Rudern 2.0

Und Action: Coastal Rowing ist die Wild­was­ser-Vari­ante des Ruderns. Geru­dert wird auf dem Meer, unru­higen Flüssen und Seen - Haupt­sache Wellen!

"Coastal-Rudern macht extrem viel Spaß. Wer auf dem Meer bei Wellen rudert, das erste Mal eine Welle richtig erwischt und absurft, der bekommt das Lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht", beschreibt der zweifache Vizeweltmeister und Coastal-Coach Lars Wichert seine Begeisterung für die Fun-Variante des Ruderns.

Für wen geeignet? Dieses berauschende Gefühl können nicht nur alte Ruderhasen genießen. Aufgrund der stabilen Boote ist das Coastal Rudern wesentlich leichter zu erlernen. Die Coastal-Boote sind durch ihre Bauweise nahezu unsinkbar und liegen sehr stabil im Wasser. Bereits mit wenig Kraftaufwand und Grundkenntnissen können hohe Geschwindigkeiten erzielt werden. So können auch Einsteiger in allen Altersklassen und ohne besondere technische Vorkenntnisse schnell Fahrt aufnehmen.

Da man das Tempo selbst bestimmt, ist Coastal Rowing für alle Altersgruppen geeignet und bietet neben dem hohen Spaßfaktor viele gesundheitliche Vorteile.

Vorteile: Rudern ist ein ideales Ausdauertraining, da der ganze Körper an der Bewegung beteiligt ist und submaximal im aeroben Bereich belastet wird. So wird vor allem die gesundheitsfördernde Grundlagenausdauer verbessert. 

Wird auf die korrekte Rudertechnik geachtet, ist Coastal Rowing auch für Menschen mit Rückenproblemen gut geeignet. Dadurch, dass beim Rudern in den Wellen oder auf unruhigen Gewässern jeder Schlag anders ist, wird neben der Stärkung der Rücken-, Bein- und Rumpfmuskulatur auch der gesamte Bewegungsapparat stabilisiert.

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TK-Video-Fahr­­schule - Coastal Rowing

Der zweifache Vizeweltmeister im Coastal Rowing Lars Wichert erklärt, was das Besondere am Rudern in Wind und Wellen ist.

Slackline

Beim sogenannten "Slacklinen" balanciert man auf einem etwa fünf Zentimeter breiten Gurt, welcher ungefähr in Kniehöhe über dem Boden zwischen zwei Bäumen (oder anderen Fixpunkten) gespannt wird. Dieser ist im Vergleich zum traditionellen Seiltanz nicht so straff gespannt, sodass der Slackliner ständig seine eigenen Bewegungen ausgleichen muss.

Für wen geeignet? Fürs Slacklinen braucht man keine Vorkenntnisse. Und bis auf den Gurt ist auch keine spezielle Ausrüstung nötig. Daher eignet sich der Trendsport für fast jeden.

Vorteile: Slackline schult nicht nur die Balance, sondern auch die Koordination und Konzentration. Um die Körperspannung halten zu können, müssen alle Muskeln mitarbeiten.

Mann steht auf einer Slackline im Park Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Basics

Beim Slacklinen wird auf einem etwa fünf Zentimeter breiten Gurt balanciert, der etwa in Kniehöhe über dem Boden gespannt wird.

Fußballgolf

Von wegen elitär: Fußballgolf und das klassische Golf verbindet zwar die gleiche Spielidee, bei ersterem handelt es sich jedoch um eine Sportart für die ganze Familie. Die Regeln sind einfach: Aufgabe ist es, den Fußball mit möglichst wenig Schüssen "einzulochen". Bei den Zielen handelt es sich nicht nur um größere Löcher, es können auch Körbe oder Blumentöpfe sein.

Für wen geeignet? Hier steht vor allem der Spaß im Vordergrund. Ob Groß oder Klein - wirklich jeder kann Fußballgolf spielen. Da die Bälle nicht geschlagen sondern geschossen werden, braucht man auch keine spezielle Ausrüstung.

Vorteile: Fußballgolf eignet sich hervorragend, um Freude an der Bewegung zu vermitteln. In der ungezwungenen Umgebung sind selbst Sportmuffel gerne aktiv.