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Obwohl der Helmanteil auf Österreichs Skipisten in den letzten Jahren stark gestiegen ist, zeigt sich, dass vor allem ältere Wintersportler und Wintersporttouristen noch immer auf den Helm verzichten.

Studien belegen: Helme beugen Verletzungen vor

Als Grund gegen den Helm werden häufig eine erhöhte Risikobereitschaft, Einschränkungen beim Sehen und Hören sowie ein höheres Nackenverletzungsrisiko bei Kindern genannt. Die meisten dieser Argumente seien jedoch subjektiv und könnten durch Studien widerlegt werden. So zeigten Untersuchungen am Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck, dass risikobereite Wintersportler zwar im Durchschnitt 8 km/h schneller auf der Piste unterwegs sind als vorsichtige, allerdings beide Gruppen zu rund 60 Prozent einen Skihelm tragen. Helme seien besonders unter erfahrenen Skifahrern weiter verbreitet. Groß angelegte Studien aus Kanada konnten zeigen, dass sich durch das Tragen eines Helms Nackenverletzungen bei Kindern nicht erhöhen.

Eine weitere Studie zeige, dass sich das Tragen eines Skihelms nicht negativ auf die individuelle Reaktionsbereitschaft oder auf periphere Reize auswirkt. Einzig das Hörvermögen werde in einem gewissen Frequenzspektrum durch einen Helm etwas eingeschränkt, wobei Warnrufe allerdings dennoch gut hörbar seien.