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Surfer gibt es nur am Meer? Ganz im Gegenteil. Janina Zeitler begann ihre Karriere auf einer Flusswelle. Inzwischen ist der Eisbach in München ihr Homespot. Inspiriert von dem Film "Soul Surfer" kaufte sie sich vor acht Jahren ihr erstes Board - seitdem ist das Wellenreiten die größte Leidenschaft der 19-Jährigen. 2016 holte sie sich dann zum ersten Mal den Titel der Europameisterin im Stationary Wave Riding. "Das war ein tolles Gefühl, weil ich sehr hart dafür trainiert habe. Das ist ein Moment, an den ich immer noch gerne zurück denke", erzählt Janina Zeitler. 

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Das passende Board

Meer oder Fluss? Das ist nicht nur eine Glaubensfrage, sondern auch ein entscheidender Aspekt, wenn es um den Kauf des Boards geht. Größe und Form sind nämlich von der Art der Welle abhängig. Janina Zeitler erklärt: "Im Meer fährt man deutlich längere und schmalere Boards. Im Fluss dagegen setzt man eher auf kürzere Boards mit viel Volumen - damit man wendiger ist und die Turns schneller fahren kann."

Begin­ner's Guide: Surfen

Das Zubehör

Zum Surfen gehört mehr als nur das Brett. Auch Finnen, Leash und Wachs sollte jeder Surfer immer dabei haben. Die Profi-Surferin erklärt: "Die Leash ist die Verbindungsleine zum Board. Sie sorgt für die eigene Sicherheit und auch dafür, dass man das Board im Wasser nicht verliert." Janina Zeitlers Tipp: bevor es ins Wasser geht, unbedingt das Board wachsen. Das macht die Oberfläche griffiger und verhindert, dass die Füße rutschen. Die Finnen stabilisieren das Surfbrett in den Kurven. Anfänger können zusätzlich eine Prallschutzweste und einen Helm tragen, um Verletzungen zu vermeiden.

Die Grundhaltung

Die richtige Position auf dem Brett ist entscheidend. Der Stand sollte weder zu schmal, noch zu breit sein, um auf dem Brett beweglich und agil zu bleiben. Janina Zeitler rät: "Es ist auch wichtig, dass man tief in die Knie geht, damit man die Kurven ausbalancieren kann. Die Arme sollte man dabei immer kompakt am Körper lassen, aber durchaus mit den Armen die Fahrtrichtung anzeigen."

Der Wetsuit

"Der Wetsuit muss zur Wassertemperatur passen. Wenn das Wasser warm ist reicht ein ein-Millimeter-Wetsuit. Wenn es kalt ist sollte man eher einen Ganzkörperanzug mit einer vier Millimeter Dicke tragen", empfiehlt die Europameisterin. Außerdem kann ein dickerer Wetsuit vor kleineren Verletzungen schützen, die zum Beispiel durch Steine am Grund verursacht werden.

Der Eisbach in München

Die Flusswelle im Eisbach entstand durch Umbauten an einer Austrittsstelle. Sie ist ein international bekannter Surfspot in Deutschland.

Für Anfänger eignet sich die sogenannte E1, also die große Eisbachwelle, aufgrund der starken Strömung und der Steinstufe unter Wasser jedoch nicht. "Man sollte sich auf gar keinen Fall zu viel zumuten und direkt an der E1 starten, ohne bereits Boardgefühl zu haben. Das kann schnell gefährlich werden. Stattdessen kann man zur nahe gelegenen Floßlände in Thalkirchen gehen - das ist perfekt geeignet für Anfänger", empfiehlt Janina Zeitler. 

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Künstliche Wellen oder doch das Meer

Welle ist nicht gleich Welle. Bei künstlichen Wellen und Flusswellen gibt es einen enormen Trainingseffekt, da Sie die Manöver unter gleichbleibenden Bedingungen immer wieder üben können. Gerade künstliche Wellen eignen sich für Anfänger besonders, denn die Ränder sind mit Schaumstoff gepolstert und Surflehrer stehen mit Rat zur Seite. "Im Meer kommt es eher darauf an, dass man die Wellen lesen kann und den richtigen Spot findet. Und dann muss man natürlich auch zur Welle paddeln", erklärt die Expertin.

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