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Auch wenn die Bewegungasbläufe beim Bezwingen einen Felsens und einer künstlichen Hallenkletterwand erst einmal sehr ähnlich sind, gibt es doch einige Parameter, worin sich beide Formen des Boulderns erheblich voneinander unterscheiden:

  • Wetter: In der Halle ist es völlig egal, ob es draußen regnet, stürmt oder schneit. In  der freien Natur macht das natürlich einen großen Unterschied. Wetterfeste Kleidung ist für’s Outdoor-Bouldern also ein Muss. Dennoch raten wir dir dringlichst davon ab, bei jedweder Form von Niederschlag oder Sturm an einem Felsen herumzukraxeln. Weil: Unfallgefahr!
  • Ausrüstung: Für’s Outdoor-Bouldern ist die Packliste erheblich umfangreicher als für einen Besuch in der Halle. Da reicht es schon, wenn du dir bequeme Sportklamotten und geeignete Kletterschuhe einpackst.
  • Partner: Auch wenn es in einer Boulderhalle sehr sozial zugeht, weil immer jemand da ist, den man kennt, brauchst du im Grunde niemanden, der dich unterstützt - höchstens, um Tipps zu geben. Anders beim Outdoor-Bouldern: Da ist es zwingend notwendig, einen Kletter-Partner zur eigenen Sicherheit an der Seite zu haben.

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  • Routen: Während die Routen in einer Halle farblich markiert und gut erkennbar sind, ist das draußen am Felsen natürlich nicht der Fall. Mit etwas Glück sieht man aber noch die Chalkspuren des Vorgängers. Wobei es die Netiquette unter Boulderern eigentlich erfordert, seine Chalkreste nach Beendigung der Tour abzubürsten. In einigen Gebieten (zum Beispiel dem Elbsandsteingebirge) ist die Verwendung von Chalk gänzlich verboten. Alternativ gibt es für alle Boulder-Gebiete Topoguides oder Boulder-Führer, die einem die möglichen Routen aufzeigen.
Der Topoguide zeigt dir, wo's langgeht.

Das brauchst du beim Bouldern in der Halle

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Gut sitzende Kletterschuhe  sind wichtig. Ansonsten gilt: hauptsache bequem
Wer Bouldern möchte, muss kein Vermögen in sein Equipment investieren. Spezielle Kleidung wird nicht benötigt - Hauptsache sie ist bequem.

Nur auf die  richtige Fußbekleidung solltest du achten und dir gut sitzende Kletterschuhe zulegen. Wer sich im Bouldern erstmal ausprobieren möchte, kann die Kletterschuhe in der Halle auch ausleihen. Mit Turnschuhen oder barfuß zu klettern, empfiehlt sich nicht.

Außer gut sitzenden Kletterschuhen ist keine spezielle Kleidung nötigt. 

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Chalk macht die Hände griffiger
Wer regelmäßig bouldert, sollte sich dazu noch einen eigenen Chalkbag und natürlich Chalk (= Magnesia oder Magnesiumcarbonat) besorgen. 

Zusätzlich kannst du dir noch eine Bürste zulegen, um die Griffe an der Kletterwand zwischendurch immer mal wieder zu reinigen. Häufig werden langstielige Bürsten aber auch in der Halle zur Nutzung bereitgestellt. Wer leichte Verletzungen oder Blessuren an der Hand hat oder  die Hände schützen möchte, kann sich vor der Klettertour noch tapen.

Packliste für die Boulder-Halle

  • bequeme Sportklamotten, Kletterschuhe
  • einen gefüllten Chalkbag 
  • eine Bürste
  • evtl. Tape
Niemals ohne Crashpad

Das brauchst du für’s Bouldern am Felsen

Wer in der freien Natur an einem Felsen bouldern möchte, muss ein bisschen mehr Equipment einpacken. Shirt, Turnhose und Kletterschuhe reichen da nicht aus.

Nie ohne Crashpad

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Das Crashpad schützt vor Verletzungen.
Ganz wichtig ist das Crashpad - also ein Sturzpolster, das man, zur eigenen Sicherheit und im Falle eines Sturzes, zu Füßen des Felsens platziert.

Weil das Crashpad (auch als Bouldermatte bezeichnet) in der Regel wie ein Rucksack verpackt ist, lässt es sich unkompliziert auf dem Rücken zum Felsen tragen.

Ein weiteres bedeutendes Hilfsmittel ist der Topoguide oder Boulderführer. Erst damit weiß ich, welche Boulderrouten an dem jeweiligen Felsen überhaupt möglich sind und welchen Schwierigkeitsgrad sie haben. Aber natürlich steht es auch jedem frei, sich erst einmal, ohne "Wegweiser" am Felsen "auszutoben".Neben der Angabe der möglichen Routen, liefert der Topoguide auch Informationen über die Anfahrt zum Bouldergebiet und über Park- und  Übernachtungsmöglichkeiten.

Mindestens zu zweit beim Bouldern am Felsen

Während in viele Boulderhallen Essen und Getränke angeboten werden, gibt es am Felsen in der Regel keinen Kiosk. Daher: Essen und Getränke nicht vergessen! Und lieber einen Energieriegel mehr einpacken.

Ansonsten sollte neben wetterfester Kleidung und wandertauglichen Schuhen, ein Handy sowie ein Erste-Hilfe-Set mitgenommen werden, um im Notfall entsprechend reagieren und Hilfe holen zu können.

Niemals allein

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Der Spotter sorgt für eine sichere Landung
Geh niemals allein auf eine Boulder-Tour! Am Felsen braucht es immer einen sogenannten Spotter, der dafür sorgt, dass dem, der gerade bouldert, nichts passiert. Also immer mindestens zu zweit losziehen! Der Spotter verfolgt jede deiner Aktionen am Felsen und kann im Fall eines Sturzes dafür sorgen, dass du sicher auf den Füßen oder weich auf der Bouldermatte landest.

Ansonsten gilt beim Bouldern das Gleiche, wie für alle Aufenthalte in der Natur: Lass deinen Müll nicht am Felsen liegen. Mach kein Feuer, wenn Waldbrandgefahr herrscht. Und zerstöre nichts mutwillig. Kurzum: Schütze die Umwelt!

Und immer den Müll mitnehmen

Packliste für den Boulder-Felsen

  • bequeme Sportklamotten, Kletterschuhe
  • einen gefüllten Chalkbag 
  • eine Bürste
  • Tape
  • ein oder mehrere Crashpads
  • Topoguide
  • wetterfeste Kleidung und Wanderschuhe 
  • Erste-Hilfe-Set
  • Smartphone
  • Essen und Getränke
  • eventuell: Zelt, Schlafsack, Isomatte, Taschenlampe