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Die Tage werden kürzer, die Temperaturen kälter und unser Körper sehnt sich nach nahrhaften, warmen Gerichten. Nehmen wir uns also Zeit für entspanntes Kochen, bewusstes Einkaufen regionaler Lebensmittel und genussvolles Zubereiten. Mahlzeiten werden viel zu häufig unterwegs verschlungen, ohne Geschmacksnuancen, Konsistenzen und Inhaltsstoffe wahrzunehmen. Zeit, dem Slow-Food mehr Platz einzuräumen. Ich verrate meine liebsten Schmortopf-Rezepte für die gemütliche Jahreszeit, die zeigen, wie gut man deutsche Gemüseklassiker, wie Grünkohl und Spinat, mit exotischen Aromen vereinen kann.

Kokos-Linsen-Suppe mit Grünkohl

Die exotische Interpretation der Linsensuppe ist perfekt, um sich an kühlen Wintertagen durchzuwärmen. Linsen enthalten mehr Eiweiß als jede andere Hülsenfrucht, Grünkohl ist kalorien- und fettarm, enthält dafür jede Menge Vitamine, Ballast- und Mineralstoffe. Kokosmilch besticht durch einen hohen Gehalt an Kalium, Natrium, Eisen und Magnesium. Auch geschmacklich passen die sämige rote Linse, die cremig-exotische Kokosmilch und der süßlich-würzige Grünkohl hervorragend zusammen und werden durch Ingwer, Zimt und Kurkuma abgerundet.

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 400 g Grünkohl
  • 150 g rote Linsen
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 2 Schalotten
  • 200 ml Kokosmilch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • Kurkuma, Salz, Zimt
  • Olivenöl

So wird’s gemacht:

  1. Den Grünkohl waschen und in feine Streifen schneiden, die Zwiebeln in Würfel hacken, den Ingwer reiben und die Knoblauchzehe pressen.
  2. Den Grünkohl fünf Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren.
  3. Olivenöl in einem feuerfesten Topf (z.B. gusseisernen Bräter) erhitzen, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch anbraten und die Linsen dazugeben.
  4. Mit der Brühe ablöschen, Grünkohl und Kokosmilch dazugeben
  5. Circa 40 Minuten bei 140 Grad im Ofen köcheln lassen, dann mit Kurkuma, Salz und Zimt abschmecken.

Cremiges Chicken-Curry mit Spinat

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Das Beste am Kochen im Schmortopf ist, dass man die Gerichte einfach "vergessen" kann. Erst vom Duft, der nach einiger Zeit aus dem Ofen steigt, wird man wieder an das "Comfort Food" erinnert.

Auch mein Lieblingscurry kann man perfekt im gusseisernen Topf zubereiten - das Hähnchen wird dabei ganz besonders zart. Hühnerbrustfilet ist fettarm und enthält viel hochwertiges Eiweiß. Es ist somit der perfekte Begleiter zu Spinat, welcher sehr viel Eisen, Magnesium, Zink und viele Vitamine beinhaltet. Die richtige Würze für das Curry liefert frischer Koriander, ergänzend kann Reis serviert werden. Wenn "Low Carb" angesagt ist, schmeckt es natürlich auch pur.

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 500 g Bio Hühnerbrustfilet
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • Je 1 TL Kurkuma, Salz, Zimt,
  • Kardamom, Fenchelsamen
  • Olivenöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 1 EL Rohrzucker
  • 150 ml Bio-Sahne
  • 300 g Spinat (frisch)
  • Frischer Koriander

So wird’s gemacht:

  1. Hühnerbrust in Streifen, Zwiebel in Würfel schneiden
  2. Olivenöl in einem feuerfesten Topf (z.B. gusseisernen Bräter) erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten, dann herausnehmen
  3. Zwiebeln, Knoblauch (gepresst) und Gewürze (gemörsert) anbraten, dann das Fleisch dazugeben
  4. Mit der Brühe ablöschen, passierte Tomaten und Zucker dazugeben und bei 130 Grad 45 Minuten im Ofen garen
  5. Spinat waschen und in Streifen schneiden. Sahne und Spinat in den Bräter geben, umrühren und für weitere 15 Minuten in den Ofen geben
  6. Das Curry mit Reis und Koriander servieren

Zur Person 

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Die Rezepte sind von der Designerin und Food-Stylistin Anne Peter (30) und auf Instagram zu finden. Nachgekochte Gerichte gern posten unter unter #tkgenussreise@ammenmaerchen

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