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Wichtige Veränderungen im neuen Jahr

Beiträge

Bedingt durch rechtliche Änderungen (Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen) werden die Mindest- und Höchstbeiträge in der Kranken- und Pflegeversicherung zum 1. Januar 2021 steigen. Der gesetzlich festgelegte TK-Beitrag für pflichtversicherte Studierende ist davon nicht betroffen. Ob auch der Zusatzbeitragssatz der TK angepasst wird, entscheidet sich auf der Verwaltungsratssitzung am 18. Dezember 2020.

Mitte November erhält die Techniker einen Bescheid über die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds. Erst dann kann der Haushaltsplan für das kommende Jahr verbindlich aufgestellt und ein eventuell zusätzlicher Finanzbedarf ermittelt werden.

Bei einer Veränderung des individuellen Zusatzbeitragssatzes werden wir Sie selbstverständlich umgehend informieren. Unabhängig davon erhalten Mitglieder, die ihre Beiträge überweisen oder per Lastschriftmandat bezahlen, in den kommenden Wochen eine persönliche Mitteilung mit den neuen Beiträgen ab 1. Januar 2021.

Neues Kassenwahlrecht

Sie haben Verwandte oder Freunde, die zur TK kommen möchten? Ab dem 1. Januar 2021 verkürzt sich die Bindungsfrist an eine Krankenkasse von 18 auf zwölf Monate. Zudem wird der Wechsel für die Mitglieder deutlich einfacher. Sie müssen dann der neuen Krankenkasse nur noch die Neuaufnahme erklären und nicht mehr bei der bisherigen Kasse kündigen. Zudem ist es nicht mehr notwendig, dass man der TK einen Arbeitgeberwechsel meldet. Der neue Arbeitgeber muss nur noch darüber informiert werden, dass man bei der TK versichert ist. Er meldet den neuen Versicherten dann bei der TK an, die die Mitgliedschaft dann auf elektronischem Weg bestätigt.

Gesundheitskarte

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Nach dem neuen Patientendaten-Schutz-Gesetz dürfen Fotos für die Gesundheitskarte von der TK längstens zehn Jahre gespeichert werden. Benötigt die TK für die Herstellung einer neuen Karte ein neues Bild - zum Beispiel bei Ablauf der Gültigkeit -, wird die TK auf die entsprechenden Versicherten zukommen.

Weitere Informationen

Transparenz

Die Jahresvergütungen 2019

Das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (§ 35a Absatz 6 Sozialgesetzbuch V) verlangt aus Gründen der Transparenz die Veröffentlichung der Vorstandsgehälter der TK sowie der Verbände, denen die TK angehört. Das sind der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) und der GKV-Spitzenverband.

Die Jahresvergütungen der TK-Vorstände im Jahr 2019 beliefen sich auf 343.728,48 Euro (Vorstandsvorsitzender), 295.787,40 Euro (stellvertretender Vorstandsvorsitzender) und 266.816,28 Euro (Vorstandsmitglied). Weiter bestehen betriebliche Altersversorgungszusagen. Die Versorgungsleistungen sind in voller Höhe ausfinanziert (Werte: 44.133 Euro für den Vorsitzenden, 59.000 Euro für den Stellvertreter und 55.000 Euro für das Vorstandsmitglied). Dem Vorsitzenden und Stellvertreter werden zudem Dienstwagen gestellt, auch zur privaten Nutzung (Abrechnung entsprechend Fahrtenbuch: 3.327,66 Euro für den Vorsitzenden; 5.453,24 Euro für den Stellvertreter). Außerdem besteht für die TK-Vorstände eine Unfallversicherung (jährliche Prämienhöhe: 593,51 Euro pro Person).

Die Vergütung der vdek-Vorstandsvorsitzenden betrug 220.000 Euro. Gestellt wird ein Dienstwagen, auch zur privaten Nutzung. Es besteht eine betriebliche Versorgungszusage. Vergütungen im GKV-Spitzenverband: 262.000 Euro (Vorstandsvorsitzende), 128.500 Euro (bis 30.6.2019) sowie 124.952 Euro (bis 31.12.2019) stellvertretender Vorsitzender und 127.000 Euro (bis 30.6.2019) sowie 125.000 Euro (bis 31.12.2019) Vorstandsmitglied.