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Ob Sie Ihre Organspendebereitschaft ganz oder teilweise erklären oder eine Organspende grundsätzlich für sich ausschließen, liegt ganz allein in Ihrer Hand. Da es in Umfragen häufig heißt "Ich bin nicht gegen Organspende - aber irgendwie nicht gut informiert", wollen wir entsprechende Aufklärungsarbeit leisten. Etwa 10.000 Menschen in Deutschland stehen auf der Warteliste für ein Spenderorgan. 2018 gab es 955 Spenderinnen und Spender, die nach ihrem Tod Organe gespendet haben. Aber: 900 Patienten, die bereits auf der Warteliste standen, sind im letzten Jahr verstorben, weil kein passendes Organ zur Verfügung stand.

In der Politik werden derzeit zwei Gesetzesentwürfe diskutiert, um künftig mehr Organe transplantieren zu können. Ein Vorschlag zur Umsetzung ist die doppelte Widerspruchslösung, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einführen möchte. Danach ist jeder nach seinem Tod Spender, wenn er nicht zuvor aktiv widersprochen hat. Der zweite Vorschlag zielt darauf ab, künftig wiederkehrende Abfragen zur Organspende durchzuführen - etwa in Bürgerämtern, wenn ein Ausweis beantragt wird.

Wenn Sie nach dem Lesen des Magazins wissen, welche Entscheidung in Ihrem Sinne ist, dokumentieren Sie dies am besten schriftlich. Zum Beispiel in einem Organspendeausweis, der  auf tk.de als Download zur Verfügung steht oder auch in unseren TK-Kundenberatungen erhältlich ist. So überlassen Sie diese wichtige und persönliche Entscheidung nicht anderen.
 

Dr. Jens Baas,
Vorsitzender des Vorstands

Allein Ihre Entscheidung

Nur Sie selbst bestimmen über sich. Ihr Wille zur Spende ist entscheidend. Sie legen fest, ob nach dem Tod eine Spende zur Transplantation in Frage kommt. Und - wenn gewünscht - können Sie diese Entscheidung auch jederzeit wieder ändern. Übrigens sollte Ihre  Patientenverfügung zu Ihrer Einstellung zur Organspende passen.