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Anne de Walmont hat es aufgegeben zu planen. Meist kommen sowieso Sturm oder die Gezeiten dazwischen.

Anders als in einem "9-to-5-Job" in der Stadt sitzt Vogelwartin Anne de Walmont auf Trischen nicht ein Chef oder eine Chefin, sondern vor allem die Natur im Nacken. "Und die ist unberechenbarer als jeder Chef", erzählt die gelernte Maßschneiderin lachend. "Die Vögel und die Insel zeigen mir an, was ich wann zu tun habe. Und manchmal habe ich vor allem Sorge, den richtigen Moment zu verpassen."

Die Natur ist unberechenbarer als jeder Chef.  Vogelwartin Anne de Walmont

Die 2,9 Kilometer lange und 1,5 Kilometer breite Insel ist Weltnaturerbe. Nur sehr wenige Menschen dürfen das Eiland daher betreten. Für de Walmont, die ihr Zuhause in Bremen für einige Zeit gegen ein Leben inmitten von Sand und Meer getauscht hat, ist Alleinsein kein Problem: "Ich fühle mich hier nicht einsam. Ich habe meine Aufgabe, das Geschehen auf der Insel zu beobachten und zu dokumentieren - und das erfüllt mich."

Die Arbeit auf der Insel umfasst unter anderem die Springtidezählung der Rastvögel und das Erfassen der Brutvögel. Zudem muss Anne de Walmont durchziehende Vögel und die Vegetation beobachten sowie das Watt kartieren. "Freizeit - im Sinne von ‚jetzt ist alles erledigt‘ - gibt es hier auf Trischen nicht. Es ist eben keine klassische Lohnarbeit, sondern vielmehr eine große Aufgabe, der ich mich quasi rund um die Uhr widme."

Zeit spielt hier eine andere Rolle. Anne de Walmont

Pläne zu machen, in Abhängigkeit von der Natur, ist eigentlich kaum möglich: "Dann kommen wieder Sturm oder auffällige Vogelzüge dazwischen - und mein Plan ist hinüber." Meist ist der erste morgendliche Blick aus dem Fenster verlässlicher, als "To-do-Listen" vom Vorabend abarbeiten zu wollen.

Verbindung zur Außenwelt hält de Walmont über einen Stick, der Internet ermöglicht. In einem Blog schreibt sie regelmäßig über ihre Zeit auf Trischen. Außerdem schreibt sie viele Briefe. "Denn das ist genauso entschleunigend wie das ganze Leben hier. Dann warte ich auch gerne eine Woche lang auf Antwort. Denn Zeit spielt hier eine andere Rolle."

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Katy Roewer arbeitet mit einem hocheffizienten Terminkalender und einer Assistentin, die quasi zur Familie gehört.

Katy Roewers Morgen startet ganz unaufgeregt: Zusammen mit ihrem Sohn sitzt sie gemütlich beim Frühstück. Kaffeeduft, frische Brötchen, ruhige Gespräche am Küchentisch. Pure Erholung, um gut gewappnet in den Tag zu starten. Denn Katy Roewer, Bereichsvorständin Service und Human Resources bei OTTO, hat einen Job, der sie jeden Tag herausfordert: "Meine Kolleg*innen und ich arbeiten bei OTTO daran, unser Geschäftsmodell weiterzuentwickeln.

Wir investieren dafür kräftig, bauen Gebäude um, schaffen neue Arbeitsatmosphären vor Ort. Es ist eine spannende Aufgabe.” Doch dafür braucht die 43-Jährige ein gutes Zeitmanagement. Es reihen sich massenhaft Termine aneinander. "Manchmal sehe ich mein Büro ein paar Tage nicht, weil ich nur im Haus unterwegs bin”. Ihre Taktik: ein hocheffizienter Terminkalender, eine Assistentin, die quasi Familienmitglied ist, und ein ausgefeiltes Business-Kommunikationstool.

Ich lerne immer noch, mir selbst Zeit zu geben, mal abzuschalten. Katy Roewers, Bereichsvorständin Service und Human Resources

Damit arbeiten alle bei OTTO und können so jederzeit effizient Dokumente teilen oder im Kommunikationstool "Teams" chatten. Katy ist so für alle Kolleg*innen erreichbar. "Über Teams kann ich auch im Homeoffice an Konferenzen teilnehmen", so die Bereichsvorständin, die auf einer 80-Prozent-Stelle arbeitet und montags nicht bei OTTO anzutreffen ist.
"Dieser Tag gehört nur meiner Familie und ist für mich unverzichtbar. Das Wochenende und der Montag sind für mich absolute Quality Time. Man kann also sagen, dass meine Familie mein Ausgleich ist."

Für Katy ist die Trennung von Arbeit und Freizeit ein schmaler Grat. Gerade als Bereichsvorständin gibt es während der Arbeitstage keine freie Zeit: "Selbst ein kurzes Mittagessen ist manchmal nicht drin, oder ein Schnack mit meiner Assistentin. Ich lerne immer noch, mir selbst Zeit zu geben, mal abzuschalten".

Selbst ein kurzes Mittagessen ist manchmal nicht drin. Katy Roewers

Katys Arbeitspensum ist in den vergangenen Jahren rasant angestiegen. Stress und Überbelastung kennt sie nur zu gut, auch, weil der Druck und ihre Verantwortung größer geworden sind. Am besten kann sie am Meer mit der Familie abschalten - wenn das Arbeitshandy im Hotel bleibt. Oder sie steht abends um 20 Uhr in der Küche und backt: "Da schaltet mein Kopf dann wirklich mal ab".

TK-Informationen

Manchmal haben wir kaum Einfluss auf den Stress, der uns im Alltag dominiert. Wenn Sie das Gefühl habe, es muss aber etwas passieren - ich muss meinen Tag besser managen - der TK-GesundheitsCoach hilft: