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Rapunzel, lass dein Haar herunter!

Wer kennt das Märchen von Rapunzel nicht? Doch ist es überhaupt möglich, die Haare so lang wachsen zu lassen? Leider nein. Zwar wachsen Kopfhaare täglich 0,3 bis 0,5 mm pro Tag (das ergibt etwa einen Zentimeter pro Monat) - doch das nicht unendlich lang. Nach circa sechs Jahren ist der Wachstumszyklus eines Haares vorbei und es fällt aus.

Gut Ding will Weile haben

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Oben rein, unten raus - fertig! Klingt eigentlich simpel, aber hinter unserer Verdauung steckt ein ausgeklügeltes System, das eine gewisse Zeit braucht, um die Nahrung durch den Körper zu schleusen. Der erste Schritt geht noch schnell: In nur wenigen Sekunden leitet die Speiseröhre die Mahlzeit vom Mund in den Magen. Hier werden vor allem Proteine vorverdaut und Bakterien abgetötet. Das dauert ein bis drei Stunden. Nächster Stopp: Dünndarm. Im längsten Teil des Verdauungstrakts (bis zu fünf Meter lang) spalten Enzyme die Nahrung. Die Nährstoffe gelangen dann über die Schleimhaut ins Blut. Für diese Prozesse braucht der Dünndarm ungefähr sieben bis neun Stunden. Weiter geht es in den Dickdarm. Von der eigentlichen Mahlzeit sind jetzt nur noch unverdauliche Stoffe übrig. In 25 bis 30 Stunden werden sie zu Kot verarbeitet. Dieser kann zwischen 30 und 120 Stunden im Mastdarm gelagert werden - bis sich eine ausscheidungswürdige Menge angesammelt hat.

Ruhig Blut

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Von den Zehenspitzen bis in die Ohrläppchen - auf seinem Kreislauf durch den Organismus fließt das Blut durch jeden noch so kleinen Körperteil und versorgt ihn mit Sauerstoff und Nährstoffen. Dafür ist ein Netz von Blutgefäßen nötig, die aneinander gereiht fast 100.000 km lang wären. Um jede Zelle einmal zu passieren, braucht das Blut in Ruhe etwa eine Minute. Das entspricht einer Blutströmungsgeschwindigkeit von bis zu 0,9 km/h in der Aorta. Unter maximaler Belastung braucht das Blut 15 Sekunden, um jede Zelle einmal zu passieren. Die Geschwindigkeit der Strömung liegt dann bei etwa 3,6 km/h.

Jeder Fingernagel hat sein eigenes Tempo

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3,5 Millimeter pro Monat wächst ein durchschnittlicher Fingernagel. Das Wachstum ist aber alles andere als gleichmäßig. So wächst zum Beispiel der Mittelfingernagel schneller als der Zeigefingernagel. Und bei Rechtshändern wachsen die Nägel der rechten Hand schneller - bei Linkshändern ist es natürlich andersherum. Auch die Jahreszeit hat Einfluss auf die Geschwindigkeit: Im Sommer wachsen Fingernägel generell schneller als im Winter.

Die Rennstrecke der Nerven

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Ob Bewegungen, Schmerzen oder Gefühle - fast jeder Vorgang im Körper wird vom Nervensystem gesteuert. Dafür schickt es elektrische Impulse entlang der Nervenfasern. Wie schnell diese Impulse durch den Organismus reisen, hängt vom Typ der Nervenfaser ab. Generell gilt: Dicke Fasern leiten schneller als dünne. Und: Berührungen spüren wir eher als Schmerzen. Die Spanne der sogenannten Nervenleitgeschwindigkeit streckt sich von einem bis zu über 100 Metern pro Sekunde. Das sind Spitzenwerte von 360 Kilometern pro Stunde - so schnell wie ein Formel-1-Wagen!

Ohne Nahrung überleben?

Essen und Trinken sind lebensnotwendig. Mit den Gefühlen Hunger und Durst erinnert der Körper täglich daran. Doch was passiert, wenn man die Warnsignale ignoriert? Wie lange schafft es der Körper zu überleben? Ohne Nahrung kann ein Mensch mehrere Wochen auskommen. Denn nach wenigen Tagen schaltet der Körper in einen Hungerstoffwechsel und fängt an, selbst Energie zu gewinnen. Dafür leert er zuerst die eigenen Reserven und beginnt anschließend, Muskeln und Organe abzubauen. Lebensbedrohlich wird das Hungern, sobald die angeschlagenen Organe versagen und der Körper den Herzmuskel angreift. Auf Wasser kann der Mensch allerdings nur wenige Tage verzichten. Nach vier bis sieben Tagen trocknet der Körper aus, die Nieren versagen, und das Herz bleibt stehen.

Warum vergeht die Zeit im Alter schneller? 

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Zeitempfinden ist etwas sehr Individuelles, was sich im Verlauf unseres Lebens, sogar im Verlauf jeden Tages, stetig ändert. Passiert viel oder nehmen wir viel wahr, vergeht die Zeit wie im Fluge, passiert wenig, kriecht sie. In der Rückschau verkehrt sich das Bild: Jahre, die überfüllt waren mit Ereignissen, erscheinen als lange Zeiträume, etwa die Zeit, in der die Kinder groß wurden. Zeiten, in denen es ruhiger zuging und die weniger neue Erinnerungen geprägt haben, erscheinen im Rückblick als kurz.