Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

Die elektronische Gesundheitsakte "TK-Safe" hat vor allem eines im Visier: Informationen über Gesundheit zum Nutzen der Patienten miteinander zu verknüpfen. Auf diese Weise können frühere Behandlungen, Diagnosen und Untersuchungen im Sinne der Versicherten zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden. Das wird künftig eine bessere Zusammenarbeit auch zwischen Ärzten und Kliniken ermöglichen, sind sich alle Experten einig. Denn bislang liegen diese entscheidenden Informationen dezentral bei unterschiedlichen Ärzten und Institutionen. Mit TK-Safe, die gemeinsam mit IBM Deutschland entwickelt wurde, werden Patienten diese Informationen mit dem behandelnden Arzt teilen können. So können wichtige Hintergründe über ihre Krankheitsgeschichte in die Behandlung mit einfließen.

Breite Zustimmung in der Bevölkerung

Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der TK zeigt: In der Bevölkerung findet die elektronische Gesundheitsakte breite Zustimmung. Drei von vier Befragten halten solch einen Datentresor für Gesundheitsinformationen für eine gute Idee.

Endlich gibt es einen zentralen Ort, an dem man seine digitalen Gesundheitsdaten sicher ablegen und jederzeit abrufen kann. TK-Mitglied Beke Reimers

TK-Versicherte testet TK-Safe

Testweise konnten sich TK-Versicherte  bereits in der Gesundheitsakte "TK-Safe" umsehen. Wir haben eine der Testerinnen - Beke Reimers - nach ersten Eindrücken gefragt: "Ich war besonders an Diagnosen, Gebührenpositionen und einem Kostenüberblick über meine ärztlichen Behandlungen interessiert", berichtet die 29-jährige Hamburgerin.

Gesagt, getan. Beke Reimers hatte sich für diesen Test über die TK-App mit einem persönlichen Sicherheitsschlüssel bei "TK-Safe" registrieren können. In ihrer elektronischen Gesundheitsakte eingeloggt, forderte sie in Sekundenschnelle einen Überblick über ihre Arztbesuche der vergangenen Jahre ab. Ergänzt wurden Medikamentenverordnungen und Daten rund um ihre Zahngesundheit.

Die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­akte kurz erklärt

Einfach, schnell und übersichtlich

Das Fazit: Es sei schon erstaunlich, in welchem Tempo man mit der elektronischen Gesundheitsakte alle wichtigen Gesundheitsdaten zusammenhatte und wie detailliert sich dann einzelne Informationen in dieser Aufstellung heraussuchen ließen. "Vom Termin über die Diagnose und die Art der Behandlung bis hin zu den entsprechenden Gebührenpositionen und den Behandlungskosten liegen mir mit TK-Safe alle Informationen in kürzester Zeit vor", so die Hamburgerin.

Alle Gesundheitsdaten im Blick

Ich kann mich auch an meine Impfungen und Vorsorgetermine erinnern lassen. TK-Mitglied Beke Reimers

Die neue elektronische Gesundheitsakte macht auch einen Überblick über Impfungen möglich. Zudem wird es die Möglichkeit geben, wichtige Dokumente wie Röntgenbilder, Arztbriefe oder ausführlichere Befunde - etwa aus dem Krankenhaus - in die elektronische Gesundheitsakte hochzuladen. "Aktivieren kann ich auch individuelle Services, wie Erinnerungen an meine Impfungen und Vorsorgetermine", ergänzt Beke Reimers. Endlich gäbe es einen zentralen Ort, an dem man seine digitalen Gesundheitsdaten sicher ablegen und jederzeit abrufen kann. "Ich habe großes Vertrauen in die TK, dass nur ich als Kundin darüber entscheide, wer auf welche meiner Gesundheitsdaten zugreifen darf", so die Versicherte.

Das sagt der Arzt zu "TK-Safe"

Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

Die TK ist auf dem richtigen Weg. Ich würde die elektronische Gesundheitsakte TK-Safe in meinen Praxisablauf auf jeden Fall integrieren. Dr. Marco Krüger

Dr. Marco Krüger, Facharzt für Allgemeinmedizin, betreibt seine Praxis in Gnoien, einer Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern. Auf die Frage nach der elektronischen Gesundheitsakte "TK-Safe" spricht der Mediziner von einem wichtigen und richtigen Schritt der Techniker.

"Ich sehe die nähere Zukunft in cloudbasierten Lösungen. Alle Patientendaten sind auf sicheren Servern gespeichert: Medikamentenpläne, Verordnungen, Diagnosen und vor allem Befunde und Berichte. Dies erspart nicht nur Doppeluntersuchungen, als Arzt sehe ich auf einen Blick auch den Krankheitsverlauf des Patienten. Und der Patient selbst hat mit der elektronischen Gesundheitsakte einen vollumfänglichen Zugriff auf seine Gesundheitsdaten und Befunde. Er kann entscheiden, wem er welche Daten zur Verfügung stellt.

Vorreiter in der Digitalisierung

Kurzum: Was die digitale Akte in unserer Praxis ist, das wird die elektronische Gesundheitsakte für alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie Haus- und Fachärzte sowie Krankenhäuser werden.

Die eGaA spart nicht nur Doppeluntersuchungen, als Arzt sehe ich auf einen Blick auch den Krankheitsverlauf des Patienten. Und allein der kann entscheiden, wem er welche Daten zur Verfügung stellt. Dr. Marco Krüger

Ich glaube, dass dadurch erhebliche Synergieeffekte generiert werden können. Deshalb begrüße ich diesen Schritt der TK ausdrücklich. Denn die vom Gesetzgeber gewollte Umsetzung der elektronischen und vernetzten Infrastruktur im Gesundheitswesen dauert mittlerweile schon 15 Jahre. Und es ist immer noch nicht klar, ob man sich auf gemeinsame Standards einigen kann. Daher brauchen wir Vorreiter in der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die TK ist meines Erachtens auf dem richtigen Weg, und ich würde die elektronische Gesundheitsakte TK-Safe in meinen Praxisablauf auf jeden Fall integrieren."

Was bedeutet die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­akte für Pati­en­ten?

Dr. Johannes Wimmer erklärt die Vorteile einer elektronischen Gesundheitsakte.