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"Die TK war die erste Krankenkasse in Deutschland, die jungen Frauen die Kosten für die HPV-Impfung bis zum Alter von 26 Jahren erstattet - gegebenenfalls abzüglich der Zuzahlung für den Impfstoff. Infektionen mit humanen Papillomviren treten weltweit auf und gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Eine HPV-Infektion verläuft in den meisten Fällen ohne Symptome. Jedoch können HPV-Infektionen auch bestehen bleiben und zu Karzinomen führen. Bei Frauen dominiert der Gebärmutterhalskrebs. Die Impfung soll verhindern, dass sich junge Frauen überhaupt mit HPV infizieren. Deshalb wird empfohlen, die Impfung (bestehend aus zwei Spritzen) möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr abzuschließen.

Gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut kann die Impfung vor Infektionen mit bestimmten HP-Viren schützen. Dieses Wissen ist wichtig für uns. Denn als Parlament der Versicherten und Arbeitgeber bei der TK initiieren wir solche Mehrleistungen wie die HPV-Impfung für Frauen nicht nur. Wir fragen zudem kritisch nach, ob sich solche Angebote in der Praxis auch bewähren. Denn schließlich sollen diese Leistungen auf einem qualitativ hohen Niveau erbracht werden und die Kosten kalkulierbar bleiben."

Seit dem 30. November 2018 ist die HPV-Impfung auch für Jungen im Alter von neun bis spätestens zum vollendeten 18. Lebensjahr Bestandteil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkassen. Außerdem ermöglicht die TK als Mehrleistung die Kostenübernahme der HPV-Impfung auch für Männer im Alter von 18 bis 26 Jahren.

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Dieses Beispiel zeigt, wie sich der ehrenamtliche Verwaltungsrat für die Interessen der Versicherten engagiert.