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Duschbus für Obdachlose

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DREI BADEZIMMER hat der Duschbus von GoBanyo an Bord.
Dominik Bloh hat selbst über zehn Jahre auf der Straße gelebt und weiß, dass öffentliche Duschen oft schmutzig oder defekt sind. Zudem kosten sie Eintritt und sind weit weg. Gemeinsam mit Gülay Ulaş, Tobias Peschel und Chris Poelmann, hat er die Initiative GoBanyo gegründet, die den Duschbus ins Leben gerufen hat - finanziert durch Spenden.

Waschen ist Würde Gülay Ulaş

Der ehemalige Linienbus ist bunt und kaum zu übersehen, wenn er seine Stationen in Hamburg anfährt. An Bord sind drei vollausgestattete Badezimmer, in denen sich die Obdachlosen kostenlos waschen und pflegen können. Duschtücher, frische Wäsche und Pflegeprodukte gibt es on top. "Eine halbe Stunde Wohlbefinden und Privatsphäre kann viel bewirken, wenn du auf der Straße leben musst. Waschen ist Würde", sagt Gülay.

Postkarten aus dem Lockdown

Corona hat uns einige Entbehrungen gelehrt. Wie die Menschen darauf reagieren, wollte der Design-Student Robin Paeßens wissen. 25 Briefe hat der Düsseldorfer an Menschen im ganzen Land verschickt. Mit dabei eine frankierte Postkarte und die Bitte, Eindrücke und Empfindungen bezüglich des Lockdowns niederzuschreiben.

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25 BRIEFE hat Robin an Menschen im ganzen Land verschickt.
Viele haben geantwortet. So beschreibt eine 90-Jährige, dass sie sich an Kriegszeiten erinnert fühlt, während ein anderer die Pandemie mit der Grippe vergleicht. Die Fotos auf den Postkarten hat Paeßens selber gemacht - seine Art mit der Krise umzugehen:

"Als nichts anderes mehr ging, habe ich mir meine Kamera geschnappt, bin durch die Stadt gestreift und habe Motive gesucht, die Corona widerspiegeln", sagt er. Das Zeitzeugenprojekt hat er nun in einem Buch verfasst.

Fragen zur Aktion beantwortet Robin unter mail@coronapostkarten.com

Zur Homepage geht es über coronapostkarten.com

Start-up gegen Fake News

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DIE GRÜNDERINNEN von Facts for Friends: Valerie Scholz (l.) und Katharina Klimkeit
Donald Trump hat den Begriff "Fake News" zum geflügelten Wort gemacht. Das Problem ist aber nicht neu. Soziale Netzwerke dienen jetzt als Brandbeschleuniger für Desinformationen. Gezielt verbreitet können sie es schaffen, Demokratien zu entzweien.

Da setzt Katharina Klimkeit mit dem Startup "Facts for Friends" an. Die ursprünglich im Rahmen des Projekts #WirVsVirus Hackathons der Bundesregierung entstandene Web App sammelt, verkürzt und vereinfacht Faktenchecks etablierter Organisationen und macht diese auf allen Social-Media-Plattformen teilbar.

Wir geben verunsicherten Menschen die Fakten, die sie brauchen, um sich eine fundierte Meinung zu bilden. Katharina Klimkeit

"Unsere Zielgruppe sind verunsicherte Menschen. Davon gibt es momentan viele. Wir geben ihnen die Fakten, die sie brauchen, um sich eine fundierte Meinung zu bilden", sagt Klimkeit.

Taschen mit gutem Gewissen

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3.500 UNIKATE fertigt Nyuzi jedes Jahr.
Nachhaltig und fair produziert das Upcycling-Label Nyuzi Blackwhite Taschen in Kenia. Ultraleicht, strapazierfähig und multifunktional - jede Tasche ein Unikat. Ideengeberin ist Sarah Müller aus Leinfelden.

Als Berufsschullehrerin hat die Schneiderin Kenianern 2016 das Nähen beigebracht. "Meine Schüler konnten sich keine Nähmaschinen leisten, um irgendwann mal in dem Beruf zu arbeiten", so Müller. Die Idee lag dann förmlich am Straßenrand, in Form von alten Zementsäcken.

Meine Schüler konnten sich keine Nähmaschinen leisten, um irgendwann mal in dem Beruf zu arbeiten. Sarah Müller

Sie sind das ideale Material für die Taschen. Kurzerhand hat Müller mit dem Karai Childrens Vocational Centre eine Werkstatt eingerichtet und sechs Kenianern zu einem festen Einkommen verholfen, die nun 3.500 Taschen jährlich fertigen.

Faire Trikots für Teamplayer

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Ewald Lienen ist Marken- und Wertebotschafter beim FC. St. Pauli.
Die fairste und nachhaltigste Teamsportkollektion der Welt will der FC St. Pauli produzieren. "Uns geht es darum, Verantwortung zu übernehmen. Gesellschaftlich und ökologisch. Man kann immer viel fordern. Wichtig ist, dass man selber macht", sagt Bernd von Geldern, Geschäftsleiter Vertrieb beim Verein.

Man kann immer viel fordern. Wichtig ist, dass man selber macht. Bernd von Geldern

Faires Merchandise ist nur ein Teil, mit dem der Verein etwas bewegen will. "Wir können und müssen ein Teil der Lösung gesellschaftlicher Probleme sein", so von Geldern. Im Rahmen der Weltverbesserer-Initiative in Kooperation mit der TK macht der Verein auf Missstände aufmerksam und hilft ganz konkret.

So wurden mit dem limitierten St. Pulli Obdachlose in Hamburg unterstützt. Für jeden verkauften Hoodie gab es eine warme Winterjacke von den Weltverbesserern.

fcstpauli.com und weltverbesserer.de

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