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Die Übertragung der Daten erfolgt in Sekundenschnelle. Gerade erst "OK" gedrückt, dass ich meine Arztbesuche in TK-Safe einsehen möchte - und schwupps sind sie auch schon alle im Zugriff. Weil das so schön geklappt hat, fordere ich auch gleich noch Medikamenten-Verordnungen aus den letzten Jahren und die Daten rund um meine Zahngesundheit ab. Sensationell schnell ist alles da. Übersichtlich aufgelistet erhalte ich Diagnosen, einzelne Gebührenpositionen und einen Kostenüberblick.

Die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­akte kurz erklärt

Daten selbst verwalten

"Dokumente wie Röntgenbilder, Arztbriefe oder ausführlichere Befunde etwa aus dem Krankenhaus können ebenfalls in TK-Safe hochgeladen werden", erklärt Georg Schulz, der als Product-Owner verantwortlich für die Softwareentwicklung der elektronischen Gesundheitsakte bei der Techniker ist. Innerhalb von anderthalb Jahren wurde der digitale Datentresor gemeinsam mit IBM Deutschland entwickelt, der künftig dafür sorgen soll, dass Versicherte ihre medizinischen Daten jederzeit selbst im Zugriff haben.

Der Versicherte selbst bleibt Herr über seinen Datentresor.

"Bislang liegen entscheidende Informationen dezentral bei unterschiedlichen Ärzten und Institutionen. Mit TK-Safe kann ich diese mit meinem behandelnden Arzt teilen und so wichtige Hintergrundinformationen über meine Krankheitsgeschichte in die Behandlung mit einfließen lassen. Obendrein lassen sich so unnötige Doppeluntersuchungen vermeiden."

Individuelle Services

Die digitale Patientenakte hat vor allem eines im Visier: Informationen über Gesundheit zum Nutzen der Patienten verknüpfen. Da frühere Behandlungen, vorherige Diagnosen und Untersuchungen im Sinne der Versicherten zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden können, wird künftig eine bessere Zusammenarbeit auch zwischen Ärzten und Kliniken möglich sein.

Was bedeutet die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­akte für Pati­en­ten?

Dr. Johannes Wimmer erklärt die Vorteile einer elektronischen Gesundheitsakte.

Darüber hinaus können auch individuelle Services aktiviert werden. So kann die Akte künftig an anstehende Impfungen oder Vorsorgetermine erinnern. Und allein TK-Kunden entscheiden darüber, auf welche Daten zugegriffen wird. Der Versicherte selbst bleibt Herr über seinen Datentresor.