Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

Zugegeben: Für Julius war Yoga vor seiner ersten Stunde eher spiritueller Schnickschnack. Der Nummer-eins-Sport des 25-Jährigen ist und bleibt der Fußball. Aber in Zukunft will Julius, der in Aachen Politikwissenschaft studiert, zumindest ab und zu den Rasen gegen die Yogamatte tauschen.

Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

KOBRA: kräftigt Arme und Rücken und weitet den Brustkorb. Auf den Bauch legen und die Beine nach hinten ausstrecken. Die Fersen berühren sich. Unterarme vor sich in den Boden stemmen. Kopf und Oberkörper anheben, dabei die Schultern weg von den Ohren ziehen. Position ein bis zwei Minuten halten.

Damit ist er ein Exot. Nur ein Prozent aller 3,5 Millionen Deutschen, die regelmäßig Yoga machen, sind männlich. So eine Umfrage des Berufsverbands der Yogalehrenden im Jahr 2018. Dabei machen die Übungen nicht nur beweglicher, sie fördern auch die Gesundheit. Menschen, die Yoga praktizieren, klagen seltener über Rücken- oder Nackenschmerzen. Einige berichten, dass sie besser schlafen. Wissenschaftlern der University of California zufolge sollen durch Yoga sogar Prostata-Krebs-Gene deaktiviert werden können.

Gewinnspiel

Wir verlosen insgesamt zehn Bücher "Yoga für Einsteiger" (Bassermann Verlag) von Tara Fraser. Schreibt uns einfach eine E-Mail an: gewinnen-mgzn@tk.de, Stichwort: "Yoga für Einsteiger" Einsendeschluss: 18. Dezember 2019.

Hauptamtliche TK-Mitarbeiterinnen/-Mitarbeiter sowie ihre Angehörigen dürfen nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 

In die Position atmen

Alles triftige Gründe, um Yoga zumindest eine Chance zu geben. Auch als Mann. Julius war am Anfang skeptisch: "Als ich mir die Positionen zum ersten Mal auf YouTube angesehen habe, war ich mir nicht sicher, ob ich gelenkig genug bin." Das regelmäßige Dehnen vor dem Fußballtraining war aber wohl eine gute Vorbereitung. Und mit der richtigen Atemtechnik fand er immer besser in die Position hinein. "Der Bogen war anfangs echt schwer für mich", gesteht er. Es dauerte eine Weile, bis er den buchstäblichen Bogen heraushatte. Aber sein Rücken dankte es ihm. "Er hat sich danach viel stabiler angefühlt."

Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

BOGEN: kräftigt Rumpf, Beine und Arme und mobilisiert die Wirbelsäule. Auf den Bauch legen und Handflächen zur Decke drehen. Knie beugen, Fersen an den Po bringen und mit den Händen die Fußgelenke umgreifen. Fersen vom Po wegbewegen, Oberschenkel anheben und dabei die Schulterblätter zusammenschieben. Hüfte und Kopf leicht anheben. Bauch auf den Boden drücken, Rücken entspannen. Position bis zu einer Minute halten.

Aus der Puste hat ihn seine erste Yoga-Stunde nicht gebracht. "Macht aber nix", sagt er. Denn: "Dadurch, dass ich meine Gelenke, Muskeln und Sehnen in Stellungen bringe, die sie so noch nicht kennen, kann ich meinen Körper fordern, ohne den Puls nach oben treiben zu müssen."

Übungen zum Runterkommen

Für den Studenten ist Yoga der ideale Sport zum Runterkommen - auch kurz vor dem Schlafengehen. "Nach Yoga fühle ich mich nicht so aufgekratzt wie nach dem Fitnessstudio oder Fußballplatz", sagt Julius. Im Dreieck kann er den Alltagsstress vergessen. "Die Übung macht den Kopf frei und ist selbst für Anfänger leicht zu schaffen." Noch ein Yoga-Pluspunkt für ihn: Im Winter muss er für seine Sporteinheit nicht das Haus verlassen. Einfach Yogamatte ausrollen und schon geht’s los. Ob es draußen regnet, schneit oder Minustemperaturen herrschen, kann ihm dabei egal sein.

Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

BAUM: verbessert das Gleichgewicht und schult eine aufrechte Körperhaltung. Mit dem linken Fuß im Boden verwurzeln und die rechte Ferse an die Innenseite des linken Oberschenkels bringen. Arme nach oben ausstrecken und Handflächen zusammenführen. Bis zu einer Minute pro Seite halten, dann Standbein wechseln.

Zum reinen Yogi wird Julius trotz der positiven Eindrücke nicht. "Fußball bleibt bei mir an erster Stelle", betont er. Dennoch möchte er Übungen wie den Krieger oder den Baum in seine Abendroutine übernehmen. "Yoga macht mich fürs Fußballspielen beweglicher und schützt mich so vor Sport-, aber auch Alltagsverletzungen." Das nötige Equipment hat er immer griffbereit zuhause: sich selbst und seine Yogamatte.

Sportlich gesund - weitere Yoga-Übungen

Außerdem unterstützt euch der TK-GesundheitsCoach bei eurem Sporttraining.

Für bestimmte Gesundheitskurse - auch Yoga - gibt es einen TK-Zuschuss. Mehr zu den Bedingungen zur Kostenübernahme .

Noch mehr Infos

Euch sagt Yoga nicht zu - dann probiert mal " Fit ohne Geräte " - das geht auch prima zu Hause im Wohnzimmer.

Und  wenn es doch mal zu Muskelkater kommt… 

Muskel­ka­ter? Dann helfen diese Tipps!