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Die schlechte Nachricht vorweg: Eine Verhütungsmethode, die für alle gleich gut funktioniert, gibt es nicht. Aber: Die Auswahl ist inzwischen so groß, dass sich fast immer eine passende finden lässt. Ob eine bestimmte Methode infrage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab - zum Beispiel von der Lebenssituation, der Gesundheit und den individuellen Anforderungen, die an Verhütung gestellt werden. Das beliebteste Verhütungsmittel in Deutschland ist die Antibabypille. Sie enthält bestimmte Hormone, die den Eisprung unterdrücken und so eine Schwangerschaft verhindern. Aber: Obwohl die Pille als vergleichsweise sicher eingestuft wird und vermeintlich positive Effekte auf Haut und Haare hat, ist sie mit Vorsicht zu genießen.

"Die Pille ist ein Medikament mit Nebenwirkungen und kein Lifestyle-Präparat", sagt Tim Steimle, Apotheker und Fachbereichsleiter Arzneimittel bei der TK. So kann sie zum Beispiel das Risiko, an Thrombose zu erkranken, erhöhen. "Deshalb ist uns wichtig, dass junge Frauen gemeinsam mit ihrem Arzt Risiken besprechen und abwägen." Was natürlich auch für alle anderen Verhütungsmittel gilt, die mit Hormonen wirken - also Vaginalring, Hormonspirale, Hormonimplantat, Dreimonatsspritze und Verhütungspflaster.

Weitere TK-Informationen rund um die Pille

Es gibt aber auch einige nicht-hormonelle Verhütungsmethoden. Die bekannteste ist das Kondom, das zudem als einziges Verhütungsmittel überhaupt vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt. Außerdem ist es - neben der Möglichkeit, sich die Samenleiter abbinden zu lassen -, die einzige Verhütungsmethode für Männer. Für Frauen gibt es unter anderem noch die Möglichkeit, sich vom Arzt eine Kupferspirale einsetzen zu lassen. Sie kommt zwar ohne Hormone aus, aber auch hier sind Nebenwirkungen möglich. Relativ unsicher, um verlässlich eine Schwangerschaft zu vermeiden, sind alle "natürlichen Methoden", wie zum Beispiel die Temperatur-Messmethode, bei der anhand der Körpertemperatur die fruchtbaren Tage berechnet werden.

TK zum Hören

Mehr zu diesem und vielen anderen Gesundheitsthemen hört ihr im TK-Podcast "Ist das noch gesund?" Alle 14 Tage erscheint eine neue Folge, in der Dr. Yael Adler mit ihren Gästen offen und empathisch auch über heikle Fragen spricht.