Auf diesen Zusammenhang weisen Wissenschaftler der Universitäten Köln und Bonn sowie der Deutschen Krebsgesellschaft in einer Studie hin.

Die Erkenntnisse fußen auf einer Studie, an der insgesamt 445 Brustkrebspatientinnen im Alter von 65 bis 88 Jahren teilnahmen. Alle hatten sich gerade einer Brustkrebsoperation unterzogen. Kurz nach dem Eingriff sowie 40 Wochen später wurden sie gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten:

  • Wie leicht fiel es Ihnen, relevante Informationen zu Ihrer Erkrankung zu finden?
  • Konnten Sie diese Informationen verstehen?
  • Waren Sie dazu in der Lage, die Vertrauenswürdigkeit der Informationen zu beurteilen?
  • Halfen Ihnen die neuen Kenntnisse, Entscheidungen bezüglich Ihrer Erkrankung zu treffen?

Gleichzeitig befragten die Studienautoren die Patientinnen nach Ängsten im Zusammenhang mit ihrer Brustkrebsdiagnose:

  • Haben Sie Sorge, die Krankheit könnte bei Ihnen fortschreiten oder nach Abschluss der Therapie wiederkehren?

Die Auswertung der Fragebögen zeigt, dass Patientinnen, die sich nicht gut über ihre Krankheit und die Therapie informiert sahen, wesentlich häufiger angaben, im Zusammenhang mit ihrer Krankheit von Sorgen gequält zu werden.

Die Forscher empfehlen Patientinnen, das Beratungsgespräch mithilfe einer Checkliste zu führen und eine Vertrauensperson mitzunehmen. Erfahrungsgemäß hätten Begleitpersonen weniger Probleme damit, bei Unklarheiten nachzufragen oder noch offene Fragen anzusprechen.