Auch die Selbstuntersuchung der Brust ist ein wichtiger Teil der Nachsorge. Sie ist wichtig, da sie Frauen ein besseres Gefühl für Veränderungen in ihrem Körper vermittelt. Es gibt eine ganze Reihe von Broschüren und Videos mit einer ausführlichen Anleitung darüber, wie die Brust und das dazugehörige Lymphgewebe abgetastet werden sollten.

Bester Zeitpunkt für die Selbstuntersuchung ist die Woche nach Beginn der Regelblutung. Dann ist das Drüsengewebe weich. Frauen nach den Wechseljahren wählen am besten immer den gleichen Tag im Monat. Anfangs kann es zur Übung hilfreich sein, die Brust öfter abzutasten, zum Beispiel einmal pro Woche.

Sie haben es in der Hand!

Beginnen Sie mit der Selbstuntersuchung vor dem Spiegel: Schauen Sie zunächst mit herunterhängenden, danach mit hinter dem Kopf verschränkten Armen, ob es Veränderungen in Bezug auf Form oder Größe der Brust gibt. Anschließend tasten Sie jede Brust mit den Fingern der flachen Hand im Uhrzeigersinn ab – vom Brustrand zur Brustwarze hin. Achten Sie dabei auf derbe Stellen und knotige Veränderungen. Tasten Sie auch die Achselhöhlen auf Knoten ab.

Wenn Sie eine Verhärtung spüren, einen Knoten, oder eine Stelle ungewöhnlich empfindlich ist, machen Sie am besten einen Termin bei Ihrem Gynäkologen aus. Auch wenn Sie Schmerzen im Brustbereich haben, gehen Sie zeitnah zum Arzt.