Eine Forschergruppe um den indischen Mediziner Dr. Randeep Guleria stellte die Ergebnisse ihrer Vergleichsstudie auf dem Annual Chest Meeting 2015 in Chicago vor.

Im Rahmen ihrer Untersuchung teilten die Wissenschaftler 60 COPD-Patienten in zwei Gruppen ein. Während die einen ein klassisches Rehaprogramm mit Muskelaufbau, Ausdauerübungen, Atemmuskeltraining und Entspannungsübungen durchführten, nahmen die anderen an einem Yogakurs teil. In den ersten vier Wochen erhielten beide Gruppen zwei Trainingseinheiten von je einer Stunde. In den acht darauffolgenden Wochen übten die Studienteilnehmer für sich.

Nach Ablauf der zwölf Wochen zeigten beide Gruppen wesentliche Verbesserung hinsichtlich der Lungenfunktion, Ausdauer, Atemnot und Lebensqualität. Yoga könnte demnach ein fester Bestandteil der COPD-Therapie werden und eine sinnvolle Alternative für Patienten sein, die keine Lungensportgruppe in ihrer Nähe finden.