Lediglich bei Tumoren, die in einem sehr frühen Stadium erkannt und in einer Operation vollständig entfernt wurden, sind in Anbetracht der geringen Rezidivrate und der günstigen Prognose keine regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen notwendig.  

Bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren erfolgen regelmäßige Kontrollen, bestehend aus einer körperlichen Untersuchung sowie der Bestimmung der Tumormarker. Die Bestimmung des karzinoembryonalen Antigens (CEA) wird alle sechs Monate für mindestens zwei Jahre empfohlen. Ein erhöhter CEA-Wert erfordert eine weitere Diagnostik.

Je nach Notwendigkeit führt der Arzt außerdem eine Darmspiegelung, eine Ultraschalluntersuchung und eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs (Röntgen-Thorax) durch, bei Enddarmkrebs auch eine Computertomografie.

In den ersten zwei Jahren nach der Operation kommt der Betroffene alle sechs Monate zu den Kontrollen, danach sind größere Abstände ausreichend. Nach fünf Jahren erfolgen nur noch Darmspiegelungen.

Recht auf Anschlussheilbehandlung wahrnehmen

Nach einer größeren Operation mit und ohne Nachbehandlung kann der Patient gegebenenfalls eine Rehabilitation (Kur) wahrnehmen. Hier wird nicht nur das allgemeine Wohlbefinden verbessert, sondern auch auf besondere gesundheitliche Probleme des Einzelnen eingegangen. Dies können zum Beispiel der Umgang mit einem künstlichen Darmausgang, Beschwerden beim Wasserlassen oder Potenzstörungen sein. Zusätzlich erhalten Betroffene Hilfe bei psychischen und sozialen Problemen.

Beratung

Weitere Unterstützung erhalten die Betroffenen von Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen:

Deutsche Krebshilfe e. V.

Beratungsdienst

Buschstraße 32

53113 Bonn

Tel.: 0228 / 72990-95 (Mo-Fr von 8-17 Uhr)

E-Mail: beratungsdienst@krebshilfe.de

Internet: www.krebshilfe.de


Familienhilfe Darmkrebs

Gingterkamp 81

41069 Mönchengladbach

Tel.: 02161 / 591112

E-Mail: darmkrebshilfe@web.de

Internet: www.familienhilfe-darmkrebs.de


Deutsche ILCO - Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs e. V.

Thomas-Mann-Str. 40

53111 Bonn

Tel.: 0228 / 338894-50

Fax. 0228 / 338894-75

E-Mail: info@ilco.de

Internet: www.ilco.de

Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS)

Verzeichnis von Selbsthilfegruppen

Otto-Suhr-Allee 115

10585 Berlin-Charlottenburg

Tel.: 030 / 31 01 89 80

Fax: 030 / 31 01 89 70

E-Mail: selbsthilfe@nakos.de

Internet: www.nakos.de