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Erhält ein Patient die Diagnose Diabetes, steht er vor ganz neuen Herausforderungen, die seinen Lebensalltag betreffen. Für Diabetiker ist es nicht einfach, die neuen Verhaltensregeln wie eine gesunde Ernährung und ausreichend Sport sofort umzusetzen. Auch die gegebenenfalls notwendige regelmäßige Blutzuckerkontrolle und Medikamenteneinnahme überfordern viele Betroffene zunächst. Eine Hilfestellung bieten Diabetiker-Schulungen.

"Sind Patienten mit der Diagnose Diabetes konfrontiert, lernen sie in den Schulungen alles Wichtige rund um die Erkrankung und die richtige Behandlung", sagt Petra Rudnick vom TK Ärztezentrum und ergänzt: "Dabei werden nicht nur theoretische Kenntnisse vermittelt, besonders die praktischen Tipps für den Lebensalltag unterstützen den Patienten."

Ein Schwerpunkt der Patientenschulung ist das Thema Ernährung und die Umstellung von Ernährungsgewohnheiten. Außerdem wird über die Hintergründe der Krankheit, die Entstehung von Folgeschäden, wichtige Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt. Patienten, die Insulin spritzen, lernen hier den Umgang mit der neuen Therapie.

Die Diabetiker-Schulung ist für jeden Patienten sehr wichtig. Denn jeder Diabetiker muss lernen:

  • vor allem, wenn er Insulin spritzt, seinen Blutzuckerspiegel zu messen,
  • richtig mit seinen Medikamenten umzugehen, vor allem wenn es um die Insulininjektionen geht,
  • wie die richtige Ernährung und Lebensführung ausschaut,
  • wie man Folgeerkrankungen vermeiden kann.

Wenn Sie an einer Diabetes-Schulung teilnehmen möchten, wenden Sie sich am besten an Ihren Hausarzt oder an eine diabetologische Schwerpunktpraxis. Auch örtliche Diabetes- und Adipositas-Selbsthilfegruppen helfen weiter. An den Schulungen dürfen übrigens nicht nur Patienten teilnehmen, sondern auch Angehörige.