Zu den typischen Symptomen des Typ-1-Diabetes gehören Gewichtsverlust, verstärktes Wasserlassen, erhöhter Durst, Abgeschlagenheit und eine allgemeine Leistungseinbuße. 

Durch Schädigung der Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse nimmt die Insulinherstellung des Körpers ab, sodass im Blut gelöster Traubenzucker (Glukose) nicht mehr in ausreichendem Maße von den Körperzellen aufgenommen werden kann.

Wenn der Glukosespiegel im Blut die sogenannte Nierenschwelle übersteigt, wird die Glukose mit dem Urin ausgeschieden. Durch die osmotische Wirkung des Zuckers gelangt auch mehr Flüssigkeit in den Urin (osmotische Diurese), es kommt zu Harnflut und starkem Durstgefühl.

Der Organismus kann Glukose nicht ohne Insulin verwerten, sodass der Körper seine Energie vom Fettgewebe beziehen muss. Innerhalb weniger Wochen verlieren die Betroffenen mehrere Kilogramm an Körpergewicht. Sie fühlen sich müde, abgeschlagen und klagen über eine ausgeprägte Leistungsminderung. Flüssigkeits- und Mineralstoffverluste führen zu äußerst unangenehmen nächtlichen Wadenkrämpfen.

Durch Flüssigkeitsverlust der Augenlinse und des Augapfels kann es zu Sehstörungen kommen. Anzeichen einer drohenden Austrocknung (Exsikkose) sind eine faltige, warme, trockene Haut und eine raue, trockene Zunge, eventuell auch Benommenheit bis zur Bewusstseinstrübung. Der Betroffene ist in seinen Bewegungen und Denkprozessen verlangsamt und schläfrig.

Eine bei jugendlichen Diabetikern relativ häufige Komplikation ist das ketoazidotische Koma. Diese Form der Bewusstlosigkeit wird auch Coma diabeticum (diabetisches Koma) genannt. Man beobachtet einen obstartigen Geruch der Ausatemluft (Azetongeruch). Oft  geht diese Stoffwechselentgleisung mit Fieber und Bauschmerzen einher. Bei jedem vierten Patienten wird der Typ-1-Diabetes erst durch ein diabetisches Koma festgestellt.

Symptome

Beim Typ-1-Diabetes kommt es ohne rechtzeitige Behandlung innerhalb weniger Wochen zu einem starken Gewichtsverlust, Unwohlsein, quälendem Durst, häufigem Wasserlassen bis hin zur Übersäuerung des Blutes mit schnellerer und vertiefter Atmung, Veränderungen im Säure-Basen-Haushalt und in einigen Fällen zur Entwicklung eines diabetischen Komas mit Bewusstseinsverlust. Charakteristische Symptome sind:

  • Quälender Durst
  • Vermehrtes Wasserlassen
  • Unerklärbare Gewichtsabnahme
  • Abgeschlagenheit und allgemeine Leistungseinbuße
  • Neigung zu Infektionen
  • Schlecht heilende Wunden
  • Wadenkrämpfe
  • Sehstörungen
  • Juckreiz
  • Azetongeruch in der Ausatemluft - riecht ähnlich wie Nagellackentferner oder überreifes Obst.