Hierzu zählt die Selbstkontrolle des Stoffwechsels genauso wie die regelmäßige ärztliche Untersuchung. Neben den Blutglukosewerten und dem Blutzuckerlangzeitwert HbA1c werden dabei auch die Blutfettwerte (Gesamt-Cholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin, Triglyzeride) und der Blutdruck in regelmäßigen Abständen überprüft.

Auf der einen Seite gilt es, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren und die Diabetestherapie so optimal wie möglich an den aktuellen Bedarf anzupassen. Auf der anderen Seite sollen mögliche Folgeerkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Alle drei Monate sind das Gewicht und der Taillenumfang, der Blutdruck, der Blutzucker und der HbA1c-Wert vom Arzt zu kontrollieren. Dabei werden auch die Aufzeichnungen selbst gemessener Blutzuckerwerte kontrolliert und besprochen. Zudem wird der Urin mit einer Untersuchung auf Mikro- oder Makroalbuminurie (Eiweißausscheidung im Urin als möglicher Hinweis auf Schäden an der Niere) kontrolliert sowie die Füße, um Nervenstörungen und Durchblutungsstörungen auszuschließen.

Einmal jährlich sollten folgende Kontrollen erfolgen: Untersuchung beim Augenarzt, Prüfen der Nervenfunktion, EKG (Elektrokardiogramm), Untersuchung der Beingefäße, Bestimmung der Blutfette (Gesamt-Cholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin, Triglyzeride) sowie die Bestimmung des Serum-Kreatinins.

Diese Untersuchungen sind Bestandteil des von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft entwickelten Gesundheitspass Diabetes.