Der Diabetes und seine bedrohlichen Folgeschäden sind aber kein unabänderliches Schicksal, das einen einfach so ereilt. Wenn die Erkrankung rechtzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, müssen weder Lebensqualität noch Lebenserwartung beeinträchtigt sein.

Beim Typ-2-Diabetes kann man sogar noch einen Schritt weiter gehen. Hier ist neben einer erblichen Veranlagung vor allem auch der Lebensstil ausschlaggebend für die hohe Erkrankungshäufigkeit. Gefährlich sind:

  • Eine unausgewogene Ernährung wie zu viele leere Kalorien, zu viel Fett und zu wenig Ballaststoffe
  • Übergewicht, vor allem der Fettansatz im Bauchbereich
  • Zu wenig Bewegung
  • Rauchen

Häufig kommt erschwerend hinzu, dass noch weitere Störungen, wie zum Beispiel ein zu hoher Blutdruck oder schlechte Fettwerte, vorliegen. Diese Faktoren erhöhen vor allem das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zusätzlich.

Die gute Nachricht: Schon eine Anpassung des Lebensstils mit kleineren Veränderungen der täglichen Gewohnheiten, wie einer bewussteren Ernährung, regelmäßiger Bewegung (zum Beispiel eine halbe Stunde täglich zügig spazieren gehen) und gegebenenfalls einer Gewichtsabnahme, können Wunder bewirken und das Risiko für die Zuckerkrankheit und ihre Folgeschäden erheblich verringern. Liegt bereits ein Diabetes vor, ist neben der Anpassung von Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten die möglichst gute Einstellung der Zuckerwerte das A und O, um sich vor bösen Überraschungen zu schützen.