Im Ruhezustand kontrolliert der Arzt den Blutdruck, um die Werte richtig beurteilen und vergleichen zu können. Dabei verlässt er sich jedoch nicht auf eine einzelne Messung, sondern notiert zwei Werte, die er an unterschiedlichen Tagen kontrolliert. Wichtig ist, den Blutdruck an beiden Armen zu messen, da er sich je nach Körperseite unterscheiden kann. Die Diagnose ist bestätigt, wenn die zweifache Messung an zwei verschiedenen Tagen erhöhte Blutdruckwerte zeigen (höher als 140/90mmHg).

Der Arzt untersucht außerdem, ob durch den Hochdruck bereits Organe geschädigt wurden und ob weitere Risikofaktoren bestehen. Dazu führt er in der Regel ein EKG (Elektrokardiogramm) durch, ordnet Blut- und Urinuntersuchungen an. Zusätzlich befragt er den Patienten nach möglichen Risikofaktoren.

Wenn der Verdacht besteht, dass sich der Bluthochdruck durch eine andere Erkrankung entwickelt hat, sind weitere Untersuchungen notwendig.