Bluthochdruck entsteht langsam und unbemerkt, meist über Jahre hinweg. Er zeigt keine Warnzeichen wie Schmerzen oder Unwohlsein, die Betroffene normalerweise zum Arzt führen. Viele Menschen wissen daher gar nicht, dass ihr Blutdruck zu hoch ist. Das Gefährliche daran ist, dass der Körper auch ohne Symptome durch den hohen Blutdruck Schaden nimmt.

"Hoher Blutdruck führt bei einigen Betroffenen zu unspezifische Beschwerden, zum Beispiel zu Kopfschmerzen, Schwindel, Atemnot, Nasenbluten oder Ohrensausen", sagt Petra Rudnick vom TK-Ärztezentrum. "Diese Beschwerden können jedoch auch andere Ursachen haben. Die Diagnose Bluthochdruck wird daher in der Regel eher durch einen Zufallsbefund, etwa bei einer Routineuntersuchung, festgestellt", weiß die Allgemeinmedizinerin.

Ein zu hoher Blutdruck schädigt nach und nach Gefäße, Gehirn, Herz, Nieren und Augen. Dann zeigen sich deutliche Warnhinweise, wie etwa:

  • Kurzatmigkeit
  • Luftnot
  • Brustschmerzen
  • Sehstörungen
  • Sensibilitätsstörungen
  • Herzinfarkt und Schlaganfall können auftreten.

Durch eine konsequente Behandlung können Patient und Arzt gemeinsam verhindern, dass Folgeerkrankungen wie ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall auftreten.