Auf erste Anzeichen achten!

Auf eine Grippe weisen plötzlich auftretendes Fieber, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit und Husten hin.

Wie kann man sich anstecken?

Influenzaviren werden vor allem durch Tröpfchen- und Schmierinfektionen übertragen. Viren sind unsere täglichen Begleiter. Sie kleben an Türklinken, Lichtschaltern und Tastaturen. Wir katapultieren sie beim Niesen und Husten durch Mund oder Nase und atmen sie mit der Luft ein. Manche Keime prallen am Immunsystem ab. Anderen gelingt es aber, sich im Körper breitzumachen.

So schützen Sie sich

Jeder Grippe-Erreger überträgt sich auf die gleiche Weise. Dabei kann man die Übertragungskette mit relativ geringem Aufwand unterbrechen:

Hände waschen

Die Hände kommen oft als Erstes mit Viren in Berührung. Mit ihnen begrüßen wir andere Menschen, betätigen Fahrstuhlknöpfe und befördern im Supermarkt ausgewählte Lebensmittel in unseren Einkaufskorb. Wer keine Gelegenheit zum Händewaschen auslässt und die Hände jeweils ungefähr zehn bis 15 Sekunden einseift, hält sich die ungesunden Keime im wahrsten Sinne des Wortes vom Leib. Dann sorgfältig abspülen und abtrocknen - am besten mit einem Einmalhandtuch. Dennoch gilt: Generell möglichst nicht ins Gesicht fassen, da die Erreger leicht auf die Schleimhäute von Augen, Nase und Mund übergehen können.

Ein Film des Robert-Koch-Instituts aus der Aktion "Wir gegen Viren" zeigt, warum Händewaschen so wichtig ist.

Hände­wa­schen schützt

In Ärmel oder Ellenbeuge husten

Insbesondere beim Niesen oder Husten können Erreger auch auf die Hände gelangen und darüber weiterverbreitet werden. Auch wenn es beim Husten und Niesen "Hand vor den Mund" heißt, ist das der denkbar schlechteste Weg, andere vor Viren zu schützen. Denn die freigesetzten Keime bleiben an den Händen kleben und verbreiten sich so wie im Fluge weiter. Damit die Hände sauber bleiben, also besser in den Ärmel beziehungsweise die Ellenbeuge husten.

Gut lüften

Ob bei der Arbeit oder zu Hause: Regelmäßiges Lüften nicht vergessen - am besten drei- bis viermal am Tag für jeweils zehn Minuten. Denn in geschlossenen Räumen kann die Anzahl der Viren in der Luft stark ansteigen. Außerdem verbessert Frischluft das Raumklima und Mund- und Nasenschleimhäute trocknen nicht so schnell aus.

Auf Bussi und Händeschütteln verzichten

Viren verbreiten sich besonders dann leicht, wenn Menschen einander nahe kommen. Im Supermarkt, in Bussen und Bahnen lässt sich enger Kontakt zu anderen meist nicht vermeiden. Deshalb ist es besser, während einer Pandemie solche Orte zu umgehen - zumindest in den Stoßzeiten. Oder man steigt gleich auf Rad oder Auto um. In jedem Fall ist es sinnvoll, Abstand zu anderen zu halten. Auf Händeschütteln oder Küsschen zur Begrüßung also besser erst einmal verzichten!

Desinfektionsmittel nutzen

Erkranken im direkten Umfeld mehrere Personen an einer Grippe, können Desinfektionsmittel zusätzlich helfen. Am besten eine Flasche handelsübliches Händedesinfektionsmittel zu Hause und am Arbeitsplatz aufbewahren. Bei Bedarf genügen 30 Sekunden Einreiben, um Hände und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens von lästigen Keimen zu befreien.

Auf Symptome achten

Wer krank ist, sollte nicht zur Arbeit, in die Kita oder zur Schule gehen, um einerseits andere nicht anzustecken und andererseits um schneller wieder gesund zu werden. Beobachten Sie sich, nehmen die Symptome zu, bekommen Sie Fieber - kontaktieren Sie Ihren Arzt.